Dienstag, 10. Januar 2017

Ungleichheit wächst: Hälfte der Deutschen hat keinerlei Rücklagen



Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat in seinem Beitrag für die Wochenzeitung „Die Zeit“ erneut die ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland verurteilt. Wer kein Einkommen habe, könne auch nicht sparen, warnt Fratzscher. Da helfe auch ein höheres Rentenniveau wenig.

Laut dem DIW-Chef sei das Problem nicht, dass die reichsten zehn Prozent in Deutschland so viel Vermögen hätten, wie in kaum einem anderen Land, sondern dass 40 Prozent der Bürger praktisch gar kein Erspartes besäßen. Das belegen laut Fratzscher auch aktuelle Erhebungen der Europäischen Zentralbank (EZB).

Die enorme Ungleichheit der privaten Vermögen trage schon heute zu sozialen Konflikten bei, die sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen würden.

Textquelle und kompletter Artikel ->  https://de.sputniknews.com/politik/20170109314038822-ungleichheit-deutschland-ersparnisse-kritik/

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