Montag, 10. Oktober 2016

Zwangsabgabe auf Sparguthaben kommt auch für kleine Sparer



Deutsche Sparer werden sich schon bald überlegen müssen, ob sie ihr Geld weiter auf der Bank liegen lassen. Die Anzeichen mehren sich, dass auch die Guthaben der kleinen Sparer in Kürze mit einer Zwangsabgabe belegt werden. 

Die deutschen Sparer müssen sich auf eine Zwangsabgabe auf ihre Sparguthaben einstellen. Ein Kenner der Banken-Szene, Martin Hellmich von der Frankfurt School of Finance and Management, sagte der FT, dass negative Zinsen für private Kunden in Deutschland „definitiv kommen werden“. Hellmich: „Einige Banken analysieren bereits ihre Beziehungen zu unprofitablen Kunden, um ihre Sparguthaben loszuwerden. Banken, die das nicht tun können, werden andere Maßnahmen ergreifen müssen, werden dazu übergehen, die Negativ-Zinsen auf ihre Kunden abzuwälzen. Dies wird schrittweise auch die kleineren Kunden erfassen.“

Welche Banken das betreffen wird ist unklar. Es ist zu erwarten, dass es nicht bei Einzelfällen bleiben wird.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/10/10/zwangsabgabe-auf-sparguthaben-kommt-auch-fuer-kleine-sparer/

Sonntag, 2. Oktober 2016

Erneute Finanzkrise? Enorme Kreditblase: Warum China die Weltwirtschaft gefährdet


China droht eine massive Finanzkrise. Davor warnt der jüngste Quartalsbericht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Das Kreditwachstum in China sei von seinem langfristigen Trend abgewichen und liege mittlerweile um das Dreifache über dem Wert, der eine gefährliche Entwicklung anzeigt.

Vergleicht man die Kennziffer für das Kreditwachstum mit Bankenkrisen aus den vergangenen sechs Jahrzehnten, befindet sich die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt in einer Kreditblase. Denn die Werte, die von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) ermittelt wurden, liegen bereits über den Werten kurz vor der Asienkrise 1997 oder der US-Finanzkrise 2007, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.focus.de/finanzen/news/erneute-finanzkrise-enorme-kreditblase-warum-china-die-weltwirtschaft-gefaehrdet_id_5956785.html

Stark steigende Krankenkassenbeiträge bis 2020 - Schweigen bei "Lauterbach & Co."


Die Beiträge zu den "gesetzlichen“ Krankenkassen werden nach aktuellen Prognosen in nächster Zeit deutlich steigen. Davon betroffen sind bisher einzig und allein die sogenannten "Zusatzbeiträge“, die von den Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen allein aufzubringen sind, für die also die sonst im Sozialabgabenbereich weithin übliche, jeweils hälftige Teilung der Beitragslast zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern nicht gilt.

Der Zusatzbeitrag dürfte sich nach den neuesten Prognosen von derzeit durchschnittlich 1,1% des Monatsgehalts (bis zur sogenannten Beitragsbemessungsgrenze) auf 2,4% im Jahr 2020 mehr als verdoppeln.

Textquelle und kompletter Artikel ->   http://www.goldseiten.de/artikel/299892--Stark-steigende-Krankenkassenbeitraege-bis-2020---Schweigen-bei-Lauterbach-und-Co.html


Hoch verzinstes Sparen: Kündigung von Verträgen durch Bausparkassen nicht rechtens


Bausparkassen dürfen hochverzinsliche Sparverträge nicht einfach kündigen, meinen zwei Juristen. Schließlich ist es ihr eigener Fehler. 

Die deutschen Bausparkassen haben ein Problem: Sie haben in Zeiten höherer Zinsen in großem Umfang Verträge vor allem an nicht-bauwillige Sparer verkauft. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld aber sind diese Verträge teuer. Deswegen sind die Kassen auf die Idee verfallen, die Altverträge, zu kündigen. Das beschäftigt schon seit geraumer Zeit quer durch Deutschland die Gerichte.

Die Urteile fallen unterschiedlich aus: Allein in diesem Jahr gab das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz den Bausparkassen recht, das OLG Bamberg hingegen schlug sich wie schon zuvor das OLG Stuttgart auf die Seite der Sparer. Letzteres Verfahren liegt jetzt beim Bundesgerichtshof.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.faz.net/aktuell/finanzen/geldanlage-trotz-niedrigzinsen/kuendigung-von-vertraegen-durch-bausparkassen-nicht-rechtens-14445980.html

Frank Schäffler wie kaputt ist unser Finanzsystem Bargeldabschaffung / Helikoptergeld


Armutsrisiko in Westdeutschland gestiegen



In Westdeutschland sind mehr Menschen von Armut bedroht als noch vor zehn Jahren. Dagegen ist das sogenannte Armutsrisiko in den ostdeutschen Bundesländern zwischen 2005 und 2015 gesunken. 

Wiesbaden. Als armutsgefährdet gelten Menschen in Haushalten, deren Einkommen weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens beträgt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts war der Anstieg des Armutsrisikos in den vergangenen zehn Jahren in Nordrhein-Westfalen am stärksten. Dort waren 2015 bereits 17,5 Prozent der Bewohner von Armut bedroht, 3,1 Prozentpunkte mehr als 2005. Hamburg ist das einzige westdeutsche Bundesland, in dem der Anteil der Armutsgefährdeten nicht stieg, sondern mit 15,7 Prozent konstant blieb. 


Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.haz.de/Nachrichten/Wirtschaft/Deutschland-Welt/Armutsrisiko-in-Westdeutschland-gestiegen

Samstag, 1. Oktober 2016

Der seltsame Fall des Schweizer Goldhandels


Wir haben die seltsame Umkehr der Goldbewegungen in die Schweiz und aus der Schweiz heraus in diesem Jahr bereits zuvor auf diesem Blog kommentiert. Die wichtigsten Bezugsquellen für das Edelmetall sind derzeit Länder, an die die Schweiz in der Vergangenheit üblicherweise neu hergestellte Goldprodukte ausgeliefert hatte. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Münzen und Barren in kleinen Stückelungen, deren Feingehalt zuvor weiter erhöht worden war.

Einige der bedeutendsten Zulieferer, die früher Gold zur Neuverarbeitung und Neuverteilung in die Schweiz exportiert hatten, zählen nun zu den Importeuren der Schweizer Goldprodukte. Wir hatten bereits darüber spekuliert, dass Letzteres durch die hohe physische Nachfrage der Gold-ETFs zu Jahresbeginn bedingt sein könnte, doch deren Goldzuflüsse sind seit dem Ende des zweiten Quartals stark eingebrochen, während die Goldbewegungen der Schweiz weiterhin entgegen ihrer früheren Richtung verlaufen - eine Tendenz, die sich sogar noch verstärkt hat.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.goldseiten.de/artikel/302381--Der-seltsame-Fall-des-Schweizer-Goldhandels.html


Marc Faber: „Zentralbanken werden Geld drucken bis zum Kollaps“



Der Schweizer Finanzberater Marc Faber vergleicht Zentralbanker mit Alchemisten, die versuchten Gold herzustellen. Das sei zum Scheitern verurteilt und am Ende würden ehrliche Bürger auf unverfrorene Weise enteignet.

Wenn es um die Bewertung und Beschreibung der internationalen Geldpolitik geht, dann findet Marc Faber meist die treffenden Worte. In einem Interview mit dem Nachrichtensender CNBC sagt er: „Wenn ich an Zentralbanken denke, das denke ich an Alchemisten. Die versuchten alle möglichen Pulver und Chemikalien zu mischen, um möglicherweise Gold herzustellen. Und alle scheiterten“.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.goldreporter.de/marc-faber-zentralbanken-werden-geld-drucken-bis-zum-kollaps/gold/61149/