Montag, 12. September 2016

Deutschland verzichtet auf 92,9 Milliarden Euro


Die hoch verschuldeten Euro-Krisenländer profitieren von den niedrig verzinsten Rettungskrediten. Wie hoch Deutschlands Anteil an dieser Erleichterung ist, haben Forscher jetzt berechnet.

Deutschland wird für die Finanzhilfen an die Euro-Krisenstaaten nicht ausreichend entschädigt. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Freiburger Centrums für Europäische Politik (CEP). So müsste Deutschland laut den Autoren der Studie 92,9 Milliarden Euro erhalten, um angemessen für Ausfallrisiken durch die Hilfsprogramme entschädigt zu werden.

Diesen Betrag haben die Forscher der ordoliberalen Denkfabrik für die gesamte Laufzeit jener Kredite errechnet, die den Krisenstaaten zwischen 2008 und 2015 gewährt wurden. Auf dem Höhepunkt der Euro-Krise erhielten zahlreiche Mitgliedstaaten Finanzhilfen, darunter Griechenland, Spanien und Zypern. Vergeben werden die niedrig verzinsten Kredite etwa durch eigens gegründete Institutionen wie den Europäischen Finanzstabilisierungsmechanismus (EFSM).

Textquelle und kompletter Artikel ->  https://www.welt.de/wirtschaft/article158058746/Deutschland-verzichtet-auf-92-9-Milliarden-Euro.html

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