Dienstag, 13. September 2016

Armut unter älteren Deutschen nimmt stark zu


Innerhalb von zehn Jahren ist die Zahl der armen Älteren um ein Viertel gestiegen.
  • Im europäischen Vergleich liegt Deutschland bei der Altersarmut laut Eurostat im Mittelfeld.
  • Knapp zwei Drittel der Deutschen fürchten, dass ihre gesetzliche Rente später nicht ausreichen wird.
 
Die Altersarmut in Deutschland hat in den vergangenen zehn Jahren stark zugenommen. 5,6 Millionen ältere Menschen über 55 Jahren sind derzeit laut der „Passauer Neuen Presse“ von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. 2006 seien es noch 4,5 Millionen gewesen. Das entspricht einem Anstieg um knapp 25 Prozent.

Ihr Anteil an der Gesamtzahl aller Menschen in dieser Altersgruppe ist damit von 18,2 Prozent 2006 auf 20,7 Prozent 2014 gestiegen. Das geht aus Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat hervor, die von der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann ausgewertet wurden.

Als von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht gelten Personen, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung zur Verfügung haben. Deutschland liegt in dieser Statistik bei der Armutsgefährdung Älterer knapp unterhalb des EU-Durchschnitts von 20,9 Prozent. In den Niederlanden (11,9 Prozent), Norwegen (9,3 Prozent) und Schweden (14,5 Prozent) ist der Wert deutlich geringer.
 
Textquelle und kompletter Artikel -> https://www.welt.de/wirtschaft/article158041074/Armut-unter-aelteren-Deutschen-nimmt-stark-zu.html

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen