Mittwoch, 24. August 2016

Wirtschaftsweiser Wieland: EZB destabilisiert Finanzsektor



Die EZB werde mit ihrer Geldpolitik Teil des Problems, sagt Wieland in der F.A.Z. Auch die politischen Folgen sieht der Wirtschaftsweise kritisch.

Der Europäischen Zentralbank schlägt weiter Kritik aus Deutschland entgegen. Nach Deutsche-Bank-Chef John Cryan griff am Mittwoch auch der Wirtschaftsweise Volker Wieland die EZB frontal an. Die EZB werde Teil des Problems und destabilisiere den Finanzsektor, sagte Wieland der F.A.Z. Die Notenbanken hätten in der Finanzkrise und der europäischen Schuldenkrise zu Recht mit Zinssenkungen und Lockerungsmaßnahmen reagiert.

„Inzwischen beharren die Fed und EZB jedoch viel zu lange auf der Niedrigzinspolitik und die EZB weitet ihre Anleihekäufe weiter massiv aus. Damit werden sie mehr und mehr Teil des Problems“, sagte Wieland, der an der Goethe-Universität Frankfurt über Geldpolitik forscht.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.faz.net/aktuell/finanzen/anleihen-zinsen/wirtschaftsweiser-volker-wieland-kritisiert-ezb-geldpolitik-14403652.html

Samstag, 20. August 2016

Spekulation auf Internationalen Anleihemärkten nimmt zu




Letzte Woche stieg der Gesamtwert der Staatsanleihen mit negativen Renditen auf über 13,4 Billionen Dollar. Gleichzeitig mehren sich die Bedenken, dass das Vorgehen der großen Zentralbanken, die durch verschiedene Formen von „quantitativer Lockerung“ Milliarden Dollar in das globale Finanzsystem pumpen, die Bedingungen für eine finanzielle Katastrophe schaffen.

Laut einem Gutachten von Tradeweb für die Financial Times ist der Gesamtwert der Unternehmens- und Staatsanleihen mit weniger als null Prozent Rendite im Lauf einer Woche um 300 Milliarden Dollar gestiegen. Der Grund, oder zumindest einer der Gründe für diese Verschärfung scheint die Entscheidung der Bank of England zu sein, in den nächsten sechs Monaten wieder Anleihen im Wert von 60 Milliarden Pfund aufzukaufen. Durch diese Maßnahme will sie nach dem Brexit-Referendum die Märkte ankurbeln.

Die Folge waren sinkende Renditen und steigende Preise für Anleihen - diese beiden Werte entwickeln sich im umgekehrten Verhältnis zueinander. Die Zinsen auf britische Staatsanleihen mit 30-jähriger Laufzeit liegen mittlerweile auf einem Tiefststand von 1,3 Prozent, vor drei Monaten lagen sie noch bei 2,3 Prozent.

Die britische Zentralbank konnte nicht genug Verkäufer für die Menge von Anleihen finden, die sie am letzten Dienstag kaufen wollte. Das könnte bedeuten, dass Investoren auf dem Anleihenmarkt und Spekulanten mit weiteren Aktivitäten der Zentralbank und noch weiter steigenden Preisen rechnen.
Der internationale Anleihenmarkt entwickelt sich zunehmend zu einer Spekulationsblase. Negative Renditen bedeuten, dass die Nachfrage für eine Anleihe so gut und der Kaufpreis so hoch ist, dass jeder Käufer Verlust machen würde, wenn er die Anleihe bis zum Einlösedatum behalten würde. Der Investor kauft die Anleihe in der Erwartung, dass ihr Preis noch weiter steigen und er noch mehr Gewinn machen wird, wenn er sie später verkauft.

Textquelle und kompletter Artikel ->http://www.wsws.org/de/articles/2016/08/19/bond-a19.html

Dienstag, 16. August 2016

Letzte Gelegenheit - CBM Global Marketing Units zu bekommen

http://www.world-of-business.tips/p/cashbackmarketing.html


Der Global Marketing Pool ist nun limitiert, Units zu diesen Konditionen können nur noch bis enschliesslich 31. August 2016 gekauft werden, danach wird dieser Pool geschlossen.

Neue Units (Käufe in oder nach September 2016) werden dann einen garantierten Cashback von täglich 0,13% generieren. Man erhält bis zu 50% Cashback innerhalb 365 Tagen, mit einem 2,5% Bonus an Tag 365.

_____
Wichtig:
Diese Internetseiten dienen ausschliesslich Informationszwecken und stellen insbesondere keine Finanzberatung oder sonstige Beratung und kein Angebot oder Aufforderung zu einem Kauf von Finanzinstrumenten jeglicher Art dar.

Jeder der sich an Revshare Programmen oder Investitions-Programmen jeglicher Art beteiligt, muss sich im klaren sein, das es auch immer mal zu einem Totalverlust oder Ausfall eines solchen Programmes kommen kann, aus welchen Gründen auch immer.
Gebe niemals mehr Geld aus als Du zur Verfügung hast (nur entbehrliche Gelder) und lasse Dir eingesetztes Kapital nach einer überschaubaren Zeit wieder auszahlen und arbeite dann mit den Gewinnen weiter!

Montag, 15. August 2016

Arbeitszeit soll weiter steigen Bundesbank empfiehlt Rente mit 69



Die Deutschen werden immer älter und bekommen weniger Kinder. Das sorgt für Druck auf die gesetzliche Rentenversicherung. Die Rente mit 67 wird schon umgesetzt. Die Bundesbank will noch einen Schritt weiter gehen. 

Frankfurt Die Deutschen müssen sich aus Sicht der Bundesbank langfristig auf einen späteren Eintritt in den Ruhestand und deutlich höhere Rentenbeiträge einstellen. In ihrem am Montag vorgelegten Monatsbericht empfiehlt die Notenbank eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 69 Jahre bis 2060. Die günstige Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung und die bis 2030 reichenden Berechnungen der Bundesregierung dürften nicht darüber hinweg täuschen, dass „weitere Anpassungen unvermeidlich seien“, heißt es in dem Bericht. „Dabei sollte eine längere Lebensarbeitszeit nicht tabuisiert werden.“

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/arbeitszeit-soll-weiter-steigen-bundesbank-empfiehlt-rente-mit-69/14013326.html

Donnerstag, 11. August 2016

Rentner im Ausland: Die zehn schönsten (und billigsten) Orte für Euren Lebensabend


Warum seine Mini-Rente nicht dort verjubeln, wo das Wetter besser ist und das Geld länger reicht als in Deutschland? Hier sind die zehn besten Orte dafür.

Mit der durchschnittlichen Rente kommen wir in Deutschland nicht weit. Gerade in Großstädten reicht es für eine Mini-Wohnung mit oft nicht sehr hoher Lebensqualität. Das muss aber nicht sein: Die Expertin Kathleen Peddicord und ihre Firma "Live and Invest Overseas" stellen jedes Jahr ein Ranking der Orte auf der Welt auf, auf denen Ihr Euren Lebensabend am schönsten verbringen könnt.

Festgelegt wird die Liste durch zwölf Kategorien. Darunter sind etwa die Lebenshaltungskosten eines Ortes, die Gesundheitsversorgung und das Steuersystem, aber auch subjektive Kriterien wie eine Bewertung der bisherigen Rentner-Community oder den Kulturmöglichkeiten.

An der Spitze des so ermittelten "2016 Retire Overseas Annual Index" stehen diese Orte:

1. Algarve, Portugal

Die Südspitze Portugals führt das Ranking an. Die Algarve bietet dabei im Schnitt die günstigsten Bedingungen. Das Wetter ist ob der südlichen Lage meist spitze, die Lebenshaltungskosten gering. Und obwohl der portugiesische Staat hoch verschuldet ist, ist das Gesundheitssystem exzellent. Und außerdem ist die Algarve längst kein Geheimtipp mehr: Deutsche Rentner finden hier zahlreiche Gleichgesinnte.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/rentner-im-ausland-die-zehn-schoensten-und-billigsten-orte-fuer-euren-lebensabend_H916516119_309200

Strafzinsen auf Bankeinlagen im schnellen Anmarsch – Wenn die Masse der Geldanleger mit Negativzinsen belastet wird



Die DWN – DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN berichten am 10.08.2016 in einem Betrag „Raiffeisenbank verlangt erstmals Strafzinsen von Privatkunden“ über die Einführung von Negativzinsen der Raiffeisenbank in Gmund am Tegernsee ab September 2016 für Privatkunden über 100.000 EUR.

Wie hier schon lange vorhergesagt und prognostiziert. Jetzt wird es Wirklichkeit. Der Strafzins kommt. Egal ob als Zins oder Gebühr tituliert, bestraft wird der Bankkunde allemal.

-0,4% p.a. sind durchaus angemessen. Die Banken geben das weiter, was sie selbst bei der EZB als Negativzins bezahlen. Soll’s doch der Kunde zahlen. Man gibt das an den Kunden weiter, was die EZB “verlangt”.

Das ausgerechnet eine kleine Raiffeisenbank das Spiel anfängt ist kein Wunder. Von den Großen traut sich keiner. Man stelle sich vor, dass würde die Deutsche Bank oder die Commerzbank machen? Im Nu wäre Deutschland „Negativzinsland“, ein Teil des Geldes wäre schnell über die Grenzen in Sicherheit ins benachbarte Ausland gebracht. Zumindest in die Länder, die noch keine Negativzinsen für Konten aller Art (also Giro-, Spar-, Tages- und Festgeldkonten) verlangen bzw. eingeführt haben. Daher fängt das reichste Land der Eurozone an, nämlich Deutschland.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://der-bondaffe.com/2016/08/11/strafzinsen-auf-bankeinlagen-im-schnellen-anmarsch-wenn-die-masse-der-geldanleger-mit-negativzinsen-belastet-wird/

Mittwoch, 10. August 2016

Gefährliche Überhitzung droht: Experten warnen vor Immobilienblase


Seit Jahren steigen die Preise. Doch lange hieß es, dass Deutschland keine Immobilienblase zu befürchten habe, unter anderem wegen der hohen Nachfrage. Doch inzwischen sind die Anzeichen für eine Überhitzung unübersehbar.

Der deutsche Immobilienmarkt boomt - dabei wird aber das Risiko einer gefährlichen Überhitzung nach Einschätzung von Experten größer. In Ballungsräumen klettern die Preise und Mieten immer weiter, die Auftragsbücher der Baufirmen quellen über, billige Baukredite sind eine günstige Gelegenheit für Häuslebauer. Besonders in Großstädten wie Berlin, Hamburg und München ist Wohnraum Mangelware - Fachleute warnen bereits vor einer Immobilien-Blase.

Richtig teuer ist Wohnen nach wie vor in München. 16,90 Euro pro Quadratmeter zahlt man dort inzwischen nach Berechnungen des Immobilienunternehmens JLL im Durchschnitt für eine neu angemietete Wohnung - Tendenz steigend. Und das ist kein Einzelfall. In Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, Stuttgart und München zusammengenommen lag der Preisanstieg in der ersten Jahreshälfte 2016 gegenüber dem Vorjahr bei sechs Prozent, so hoch wie seit Beginn der Datenerhebung 2004 nicht mehr.
Die saftigen Mieterhöhungen gehen auf ebenso kräftig steigende Immobilienpreise zurück. Einige Beobachter sehen das mit Sorge. "In immer mehr Regionen deutet der Anstieg der Preise für Wohnhäuser auf übersteigerte Preiserwartungen und damit die Gefahr einer Immobilienblase hin", sagt Roland Döhrn, Ökonom beim Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung in Essen.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.n-tv.de/wirtschaft/Experten-warnen-vor-Immobilienblase-article18384121.html

Niedrigzinsen zehren am Kapitalpolster: Deutsche Lebensversicherer unter Druck



Die deutsche Finanzaufsicht will Lebensversicherern „verstärkt auf die Finger schauen“: Die Unternehmen haben Probleme, geforderte Kapitalpolster zu stellen. Vor allem die Niedrigzinsen belasten. 

München Die Dauer-Niedrigzinsen und die wackligen Kapitalmärkte lasten schwer auf den deutschen Lebensversicherern. Die Solvabilitätsquote der 84 Unternehmen der Branche brach in den ersten drei Monaten des Jahres von 283 auf 209 Prozent ein, wie die Finanzaufsicht Bafin am Dienstag in Bonn mitteilte.

Ohne die Übergangsregelungen, die den Unternehmen die Umstellung auf das neue EU-Eigenkapital-Regelwerk „Solvency II“ erleichtern sollen, hätten den Lebensversicherern Ende März 12,3 Milliarden Euro an Eigenmitteln gefehlt, um ihren Zusagen an die Kunden nachkommen zu können. Ende 2015 waren es nur 3,5 Milliarden.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/versicherung/niedrigzinsen-zehren-am-kapitalpolster-deutsche-lebensversicherer-unter-druck/13990684.html