Mittwoch, 8. Juni 2016

Immoblase 2.0 (?): Offene Immobilienfonds machen dicht, ...



... weil sie ein Problem haben: Anleger drängen ihnen ihr Geld geradezu auf. Renditeversprechende Objekte sind, ob der gestiegenen Preise aber immer schwerer zu finden. Manche Immofonds nehmen deshalb kein neues Geld mehr an.

Offene Immobilienfonds haben ein Luxusproblem: Sie wissen nicht, wohin mit dem vielen Geld, das sie zur Zeit von renditehungrigen Investoren angedient bekommen. Einige der Fonds, etwa von Union Investment, nehmen daher gar kein Kapital von Sparern mehr an.

Wegen weltweit massiv gestiegener Immobilienpreise in Folge niedriger Zinsen wird es für Fondsmanager immer schwieriger, geeignete Objekte zu finden. Die deutsche Ratingagentur Scope warnt daher vor steigenden Risiken für Fondsgesellschaften und Anleger.

Im ersten Quartal nahmen offene Immobilienfonds, die sich an Privatinvestoren richten, nach Angaben von Scope netto mehr als 2,8 Mrd. Euro ein. Das ist gut eine Milliarde mehr als vor Jahresfrist. 2014 waren der Branche insgesamt 3,9 Mrd. Euro zugeflossen, 2015 dann schon 5,3 Mrd. Euro. Dieses Jahr werde das Volumen noch einmal - allerdings nur leicht - zulegen, prognostiziert Scope-Analystin Sonja Knorr. Ein größeres Plus verhindere die aktuelle Praxis einiger Fonds, ihre Türen für Anleger geschlossen zu halten. Diejenigen, die noch Kundengelder annähmen, müssten sich auf höhere Zuflüsse einstellen.
Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.boerse-express.com/pages/2799677/fullstory

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