Dienstag, 3. Mai 2016

Gold: Die lang erwartete Preisexplosion



Seit mindestens einem Jahr sitzt ein Drache mit am internationalen Abendtisch. Sein heißer Atem hat gerade erst allen anderen Anwesenden die Haare versengt und die Gesichter verbrannt. Jetzt sehen sie einander an und fragen sich, wer zuerst all die kahlen Köpfe erwähnen wird. Die Schalthebel in Shanghai funktionieren endlich, vom Goldpreis-Fixing bis zu den Renminbi-basierten Gold-Terminkontrakten (bei denen seltsamerweise tatsächlich physisches Gold geliefert wird). Das Spiel hat begonnen, das letzte Kapital im Großen Finale wurde aufgeschlagen.

Der Preis der Goldkontrakte ist völlig losgelöst von den Fundamentaldaten. Die Scharade an den Papiermärkten ist ebenso eindrucksvoll wie korrupt. Ihr Feinde sind das physische Gold und die Nachfrage danach. In den Ländern der Seidenstraße ist diese Nachfrage enorm und ausgehend von zwischenstaatlichen Handelsbeziehungen und nicht Dollar-basierten Plattformen wird sie das gesamte geopolitische Machtgleichgewicht ins Wanken bringen. Der Westen hat sich dagegen in der Ecke des Goldmarktes eingerichtet, in der mit Toilettenpapier gehandelt wird und die USA haben ihren Dollar, der mittlerweile nur noch zu Betrug und zur Erhebung illegitimer Abgaben taugt.


Der Betrug an den Papiergoldmärkten

"Papiergold" bezeichnet die an den Terminmärkten gehandelten Gold-Futures, die den Goldpreis bestimmen. Der Besitz dieser Finanzprodukte ist nicht mit dem Besitz von echtem, physischem Gold vergleichbar, da der Investor an den Papiermärkten durch Korruption übervorteilt wird und der Anspruch auf das physische Asset nicht gesichert ist. Die meisten Investoren ahnen gar nicht, wie abgekoppelt die Papiermärkte (die COMEX in den USA und die LBMA im Vereinigten Königreich) von der Realität sind.

Das gesamte Konzept der Preisfindung durch den Handel mit Kontrakten (Papier) wurde bis zur Unkenntlichkeit korrumpiert. Goldbesitzer haben die Entwicklungen der letzten Jahre mit großer Sorge betrachtet, weil der Papier-Goldpreis und die fassbaren, realen Fundamentaldaten des Goldmarktes sich rasant voneinander entfernten.

Das Verhältnis der Goldforderungen in Unzen entsprechend der gehandelten Kontrakte zu dem tatsächlich in den Lagerhäusern vorhandenen Gold ist in den letzten Monaten auf fast 300:1 gestiegen. Vor zwei Jahren war schon ein Verhältnis von 25:1 oder 40:1 ein Skandal. Überlegen Sie sich einmal, welch ein Irrsinn es wäre, wenn nur fünf oder sechs Personen Anspruch auf Ihr Haus, Ihr Auto oder Ihr Ferienhaus am See erheben würden. Die Dominanz des auf Papierkontrakten beruhenden Preisbildungsmechanismus hat zu ernsten Engpässen beim Angebot und zu entsetzlichen Bedingungen für die Minengesellschaften geführt.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.goldseiten.de/artikel/283151--Gold~-Die-lang-erwartete-Preisexplosion-.html

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