Montag, 2. Mai 2016

Deutsche Banken bringen Fiskus um mehrere Milliarden


Mehrere deutsche Banken sollen im Auftrag ausländischer Investoren beim Steuersparen geholfen haben. Das kostete den Fiskus Milliarden. Eine Bank scheint dabei besonders aktiv zu sein.

Deutsche Banken haben den Fiskus Medienberichten zufolge im Auftrag ausländischer Investoren um mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr gebracht. Besonders aktiv sei dabei die Commerzbank gewesen, die zu 15 Prozent in staatlichem Besitz ist, berichteten der Bayerische Rundfunk und das "Handelsblatt" am Montag. Sie beriefen sich auf vertrauliche Unterlagen, die sie mit dem New Yorker Recherchebüro ProPublica und der "Washington Post" auswerten.

Den Berichten zufolge bedienten sich die Banken und ihre ausländischen Partner eines Steuertricks, der im Branchenjargon Cum/Cum-Geschäft genannt wird: Kurz vor der Auszahlung der Dividende verleihen ausländische Aktionäre ihre deutschen Aktien an inländische Banken. Versteuert werden muss die Dividende von allen Aktionären, doch inländische erhalten für die volle Summe eine Gutschrift, ausländische nur für einen Teil davon. Dank des Leihgeschäfts muss der Fiskus mehr Steuern zurückerstatten als beabsichtigt.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.welt.de/wirtschaft/article154980068/Deutsche-Banken-bringen-Fiskus-um-mehrere-Milliarden.html




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