Mittwoch, 11. Mai 2016

Der nächste Griff nach den Einkünften der Sparer



Die Politik will Kapitalerträge höher besteuern. Für Sparer bedeutet das Hunderte Euro Mehrbelastungen – und ein Wust von Formularen. Dabei spricht vieles für die pragmatische 25-Prozent-Regel.

Minderheiten genießen in der Bundesrepublik einen vergleichsweise guten Schutz. Doch es gibt eine Minderheit, die immer wieder die Willkür des Staates zu spüren bekommt: Privatanleger. So empfinden es zumindest viele Selbstentscheider, die Vermögensaufbau und Altersvorsorge in die eigenen Hände genommen haben und ihr Geld selber mehren. Vom Niedrigzins gebeutelt, kommt auf Sparer wohl die nächste Erschwernis zu, diesmal aus der Politik.

Nur sieben Jahre nach ihrer Einführung deutet alles auf die Abschaffung der Abgeltungsteuer hin, was de facto auf eine höhere Belastung für Hunderttausende Sparer hinausläuft. Anfang der Woche hat SPD-Chef Sigmar Gabriel in seiner Partei schon länger erhobene Forderungen bekräftigt: Nach der nächsten Bundestagswahl 2017 wollen die Sozialdemokraten die einheitliche 25-Prozent-Abgabe auf Zinsen, Dividenden und Kursgewinne durch eine Besteuerung nach dem persönlichen Einkommensteuersatz ersetzen.  

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article155240776/Der-naechste-Griff-nach-den-Einkuenften-der-Sparer.html

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