Samstag, 23. April 2016

Geldanlage: Sparen ganz ohne Zinseszins



Die Zinsen sind überall niedrig. Manche Banken zahlen sogar überhaupt keinen Zinseszins mehr. Ist das schlimm?

Der Zinseszins ist ein faszinierendes Phänomen: Wenn jemand Geld gespart hat und bringt es zur Bank, bekommt er dafür Zinsen – normalerweise. Und weil das Ersparte dadurch mehr geworden ist, erhält er im nächsten Jahr auch Zinsen auf die Zinsen. Und dann auch Zinsen auf die Zinsen der Zinsen, und so weiter. Der Anstieg der Ersparnisse bekommt auf diese Weise mit der Zeit eine enorme Wucht. „Die stärkste Kraft im Universum“ soll der Nobelpreisträger Albert Einstein den Zinseszins einmal genannt haben, das „achte Weltwunder“ – und „die größte Erfindung des menschlichen Geistes“

Umso ungewöhnlicher ist es, dass es offenbar zunehmend mehr Banken gibt, die keinen Zinseszins mehr zahlen. Gemeint sind jetzt nicht jene mehr als 90 Banken und Sparkassen in Deutschland, die überhaupt keine Zinsen aufs Tagesgeldkonto mehr zahlen und sich gleichsam als unentgeltliche Aufbewahrer fürs Ersparte andienen. Nein, es gibt im Gegenteil auch Banken, die sehr wohl sogar mit einem vergleichsweise hohen Zins werben. Die also in Zeiten wie diesen in der Zinslandschaft sogar angenehm auffallen. Bei denen es aber sozusagen ein Haken ist, dass sie zwar hohe Zinsen auf lang laufenden Festgeldkonten anbieten – aber eben keine Zinseszinsen zahlen.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/manche-banken-zahlen-keinen-zinseszins-mehr-14193943.html

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen