Sonntag, 3. April 2016

Geheimgeschäfte von Hunderten Politikern und Prominenten in Steueroasen enthüllt



Die Panama Papers zeigen, wie Staatschefs, Diktatoren und Sportstars weltweit ihr Vermögen verschleiern. 

Enge Vertraute des russischen Präsidenten Wladimir Putin haben in den vergangenen Jahren unter konspirativen Umständen offenbar mehr als zwei Milliarden Dollar durch Briefkastenfirmen geschleust und dabei hohe Millionenbeträge außer Landes geschafft. Das ergibt sich aus Daten und Unterlagen einer panamaischen Kanzlei, die mehr als 200 000 Offshore-Firmen gegründet hat - darunter etliche, die offenbar Freunden Putins gehören. Zu den Schlüsselfiguren in den Dokumenten, die der Süddeutschen Zeitung zugespielt wurden, gehört unter anderem Sergej Roldugin. Er ist ein bekannter Cellist und war 1985 Taufpate von Putins erster Tochter Maria. Er gilt als einer der besten Freunde des Präsidenten und stand den Dokumenten zufolge im Mittelpunkt eines Netzwerks aus Briefkastenfirmen.

Die Informationen der SZ beruhen auf Dokumenten aus der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca in Panama, einem der weltgrößten Anbieter und Verwalter von sogenannten Offshore-Firmen. Das sind Briefkastenfirmen, die ihren Sitz in Steueroasen haben und deren wahre Eigentümer nach außen meist nicht bekannt sind. In dem riesigen Datenberg tauchen auch die Namen von Superreichen, Sportlern, Waffenhändlern, Spionen und Betrügern auf.

Textquelle und kompletter Artikel ->   http://www.sueddeutsche.de/politik/panama-papers-geheimgeschaefte-von-hunderten-politikern-und-prominenten-in-steueroasen-enthuellt-1.2932232

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