Freitag, 29. April 2016

Eingriff in die Privatsphäre? Deutsche Behörden fragen verstärkt nach Facebook-Nutzerdaten



Deutsche Behörden wollen immer öfters Informationen über Facebook-Nutzer: Allein im zweiten Halbjahr 2015 betraf dies laut einem Bericht des Konzerns mehr als 3000 Konten. Auch aus anderen Ländern mehren sich Anfragen. 

Washington Die Anfragen der deutschen Behörden nach bei Facebook verfügbaren Nutzerdaten haben zuletzt stark zugenommen. Im zweiten Halbjahr 2015 gingen 3140 Anfragen dieser Art ein, die 3628 Facebook-Konten betrafen, wie aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des US-Unternehmens hervorgeht.
Das entspricht einem Zuwachs von etwa einem Drittel im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015. In den ersten sechs Monaten hatte Facebook noch 2344 Anfragen dieser Art von den deutschen Behörden erhalten.
Auch der Anteil der Fälle, in denen das Unternehmen auf Grund von Anfragen der deutschen Behörden zumindest einen Teil der Daten herausgab, nahm deutlich zu: Im zweiten Halbjahr lag er bei 42,3 Prozent, in den sechs Monaten davor noch bei 35,7 Prozent.
Auch weltweit verzeichnete der Internetkonzern eine stark wachsende Zahl von Anfragen der Strafverfolgungsbehörden nach Nutzerdaten. In der zweiten Jahreshälfte nahm diese Art von Anfragen dem Bericht zufolge um 13 Prozent auf mehr als 46.000 zu. Die meisten dieser Anfragen kamen von den US-Behörden - es waren 19.235 Anfragen, die 30.041 Accounts betrafen.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/eingriff-in-die-privatsphaere-deutsche-behoerden-fragen-verstaerkt-nach-facebook-nutzerdaten/13520096.html

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