Donnerstag, 24. März 2016

Soziale Ungleichheit: Nehmt von den Reichen das Geld!



Braucht es mehr Umverteilung, wenn es mehr Ungleichheit gibt? Das könnte man meinen. Doch in Wirklichkeit funktioniert die Weltgeschichte ganz anders. Diskutieren Sie mit dem Autor!

Deutschland ist ein sozialer Wohlfahrtsstaat. Von den Einkommen, welche die Bürger am Markt erzielen (Arbeitslöhne und Gehälter, Mieten, Unternehmens- oder Börsengewinne), dürfen sie nicht alles für sich behalten. Gestaffelt nach der Höhe der Einkommen, greift der Staat auf ihr Eigentum zu, baut damit Straßen, Schulen und Panzer oder verteilt das Geld an andere Bürger, die als bedürftig gelten. Diese legale Enteignung nennt man Steuer. Sie gilt in Sozialstaaten als gerechte Form der Umverteilung, mit der die am Markt entstandenen Einkommensungleichheiten zwar nicht nivelliert, aber zumindest komprimiert werden sollen.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ungleichheit-ist-nicht-gleich-umverteilung-steuererhoehung-14134987.html#GEPC;s3

Montag, 21. März 2016

Gegen den Euro: Italiens Sparer fordern Gerechtigkeit nach Enteignung


In Italien gehen die Verbraucherschützer wegen der jüngsten Enteignung der Sparer auf die Barrikaden. Sie fordern, dass das Banken- und Geld-System grundlegend reformiert wird. Der Euro diene in seiner gegenwärtigen Gestalt nur der Finanzindustrie. Für die Bürger und die Wirtschaft habe er sich als Sklaven-Währung entpuppt.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Am 16. März, haben Sie vor dem Wirtschaftsministerium protestiert. Warum?

Elio Lannutti: Der Protest richtete sich gegen die Banca d`Italia, die Regierung Renzi und den Wirtschaftsminister Carlo Padoan, der mit dem Dekret vom 22.11.2015 zur „Bankenrettung“ 130.000 Familien um ihre Ersparnisse gebracht hat. Wir nehmen es nicht hin, dass sich die verschiedenen Institutionen – wie das Wirtschaftsministerium, die Banca d `Italia und die Börsenaufsicht – hintereinander verstecken. Wir fordern Gerechtigkeit. Adusbef und weitere Verbraucherschutzorganisationen haben zum wiederholten Mal zu einer Demo vor dem Wirtschaftsministerium aufgerufen. Wir wollen die Würde derjenigen schützen, die enteignet worden sind. Sie haben einen Anspruch auf die volle Erstattung ihrer Verluste. Mit willkürlich verteilten Almosen werden sie sich nicht abspeisen lassen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sie sagen, daß 130.000 Familien enteignet worden sind. Was genau ist geschehen?

Elio Lannutti: Am 22.11.2015 hat die Banca d`Italia, die vier mittelitalienische Banken unter kommissarische Verwaltung gestellt hatte, der Regierung gegenüber einen vorgezogenen „Bail In“ durchgesetzt. Dadurch sind 130.000 Familien, die ihre Ersparnisse in Aktien und nachrangigen Obligationen angelegt hatten, enteignet worden. Nun, da sie alles verloren haben, bietet man ihnen einige Almosen an, die sich auf etwa 100 Millionen Euro belaufen. Darauf werden sie sich nicht einlassen, zumal 8,5 Milliarden an nicht fällig gestellten Krediten, welche die Banca Etruria, Banca Marche, Carife und CariChieti ruiniert haben, für 1,5 Milliarden weitergereicht worden sind. Und das ohne ein transparentes Sachverständigenurteil. Wegen derartig beliebiger Taxierungen haben wir bei neun Staatsanwaltschaften der Republik Anzeige gegen die Banca d`Italia erstattet.

Textquelle und komplettes Interview -> http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/03/20/gegen-den-euro-italiens-sparer-fordern-gerechtigkeit-nach-enteignung/

EZB Fiskalpolitik: Vorbereitung des Schuldenschnittes?



Seit Kurzem schöpft die EZB noch mehr Geld aus dem Nichts, als sie es zuvor schon jahrelang tat. Angeblich macht sie das, um Wachstumsanreize für die Wirtschaft zu schaffen, wie EZB-Häuptling Draghi nicht müde wird zu bekunden – obwohl viele namhafte Experten die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme von vornherein bezweifeln. Doch was, wenn das nur ein Vorwand ist?

Denn in Wirklichkeit weiß längst jeder, der auch nur ein bisschen Ahnung von Fiskalpolitik hat, dass dieses „money from nothing“ gar nicht erst dort ankommt, wo es benötigt würde, um der Wirtschaft den lang ersehnten Wachstumsschub zu geben: nämlich bei den inzwischen zu „Verbrauchern“ oder „Konsumenten“ herabgewürdigten Menschen.

Textquelle und kompletter Artikel ->  https://www.contra-magazin.com/2016/03/ezb-fiskalpolitik-vorbereitung-des-schuldenschnittes/

Samstag, 19. März 2016

Silberinvestments - Vom Rohstoff zur echten Wertanlage?



In einem kürzlich erschienen Artikel zeigt der Marktbeobachter Steve St. Angelo auf, dass Silber in den vergangenen Jahrzehnten an den Märkten wie ein reiner Rohstoff bewertet wurde. Wenn sich jedoch die Erkenntnis durchsetzt, dass das Edelmetall vielmehr auch ein ideales Mittel zur Wertaufbewahrung darstellt, wird es seiner Ansicht nach zu einer fundamentalen Neubewertung der Silberpreise kommen.

St. Angelo zufolge ist die Entwicklung des Silberpreises schon seit Langem an den Ölpreis gekoppelt. In den 1960er Jahren blieben beide Kurse relativ stabil, doch in den 1970ern stieg der Preis des Edelmetalls gemeinsam mit dem Ölpreis, wie der folgende Chart zeigt:

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.goldseiten.de/artikel/278673--Silberinvestments---Vom-Rohstoff-zur-echten-Wertanlage-.html

Mittwoch, 9. März 2016

Trickkiste: Wie Banken Eigenkapital aus dem Nichts schaffen



Dass Banken Geld aus dem Nichts machen können, ist vielen Leuten inzwischen bekannt. Dass es auch mit Eigenkapital funktioniert, dürfte den meisten aber neu sein. Die Credit Suisse hat es vorgemacht.

Seit der Finanzkrise haben sich die Banken dickere Eigenkapitalpolster zulegen müssen. Zuweilen griffen sie dabei aber tief in die Trickkiste und ließen sich offenbar auch von Baron von Münchhausen inspirieren. Dieser behauptete bekanntlich, er könne sich selbst samt Pferd am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen.

Dem Lügenbaron nahm das keiner ab. Den Banken nähme man es schon eher ab, aber sie behaupten es nicht, sondern sie machen es einfach. Denn wer es wirklich drauf hat, braucht damit nicht zu prahlen.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.wallstreet-online.de/nachricht/8288364-trickkiste-banken-eigenkapital-schaffen

Auch lesenswert ->  http://www.godmode-trader.de/artikel/mythos-sparen-so-entsteht-kredit-wirklich,4131760

Sonntag, 6. März 2016

Der Weltwirtschaft ging es nie schlechter - Andy Hoffman



Andrew Hoffman von Miles Franklin sprach im Interview mit Greg Hunter von USA Watchdog kürzlich über die aktuelle Lage der Weltwirtschaft sowie über die Entwicklungen am Gold- und Silbermarkt.

Bezüglich der wirtschaftlichen Situation findet der Finanzautor deutliche Worte: "Die Wirtschaft der Welt war noch nie schlechter - sowohl quantitativ als auch qualitativ. Die politischen und sozialen Auswirkungen der schlechten Wirtschaft waren noch nie so ungewiss."

Optimistisch ist Hoffman dagegen in Bezug auf die Edelmetalle eingestellt: "Wenn man einen Blick auf meine Welt wirft, die Gold- und Silberwelt, hatten wir nie zuvor eine so hohe Nachfrage, derart niedrige Bestände und jetzt auch noch fallende Produktionszahlen.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.goldseiten.de/artikel/276628--Der-Weltwirtschaft-ging-es-nie-schlechter---Andy-Hoffman.html

Samstag, 5. März 2016

Der eskalierende Krieg gegen das Bargeld




Am 16. Februar druckte die Washington Post einen Artikel mit dem Titel "It's time to kill the $100 bill" ("Es ist an der Zeit, die 100-$-Note abzuschaffen"). Erst am Tag zuvor hatte CNNMoney den Beitrag "Death of the 500 euro bill getting closer" ("Das Ende des 500-€-Scheins rückt näher") veröffentlicht. Im Artikel der Washington Post wurde ein Diskussionspapier der Harvard Kennedy School, Nr. 52, von Senior Fellow Peter Sands zitiert, das zu dem Schluss kam, die Abschaffung von Banknoten mit hohem Nennwert würde helfen "Steuerhinterziehung, Finanzkriminalität, die Finanzierung terroristischer Aktivitäten und Korruption" zu verhindern.

Im Laufe der vergangenen Tage haben sich der frühere US-Finanzminister Larry Summers, der EZB-Präsident Mario Draghi und sogar die Redaktionsleitung der New York Times für die Abschaffung dieser Geldscheine ausgesprochen. Abgesehen von der Frage, warum Forderungen dieser Art gerade jetzt so häufig zu hören sind, muss vor allem untersucht werden, ob solche Maßnahmen tatsächlich notwendig sind, oder ob sie den Zentralbanken nur einen Vorwand für viel komplexere Manipulationen der Wirtschaft liefern, mit deren Hilfe sie ihre Kontrolle über das private Vermögen von Bürgern und Unternehmen ausweiten können.

Anfang 2015 wurde berichtet, dass Spanien für private Bargeldtransaktionen eine Höchstgrenze von 2.500 Euro festgelegt hat. In Italien und Frankreich wurden sogar Obergrenzen von nur 1.000 Euro beschlossen. Zudem müssen in Frankreich alle Bargeldabhebungen, die 10.000 Euro im Monat übersteigen, den Regierungsbehörden gemeldet werden. In den Vereinigten Staaten liegt die Grenze hierfür bei 10.000 Dollar je Abhebung. China, Indien und Schweden zählen zu den Ländern, in denen es bereits Pläne für die Abschaffung des Bargelds gibt.

Textquelle und kompletter Artikel ->   http://www.goldseiten.de/artikel/276507--Der-eskalierende-Krieg-gegen-das-Bargeld-.html

Auch lesenswert ->  http://www.epochtimes.de/technik/warum-nach-dem-bargeldverbot-jeder-einen-rfid-chip-bekommen-soll-a1310795.html

Gold: ein fulminanter Jahresstart


Das Halten von Gold bietet eine Möglichkeit, um sich dem drohenden inneren und äußeren Kaufkraftverlust des Euro zu entziehen. Der Goldpreis hat seit Jahresbeginn um etwa 15 Prozent zugelegt - in US-Dollar als auch in Euro gerechnet. Das war deutlich besser als die Preisentwicklung der Aktienmärkte.

Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung: Seit Anfang des 21. Jahrhunderts zeigt sich erstmals wieder eine deutliche "Outperformance" des Goldpreises gegenüber den Aktienkursen.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.goldseiten.de/artikel/277093--Gold~-ein-fulminanter-Jahresstart.html


Freitag, 4. März 2016

Privatpatienten sind die neuen Opfer der EZB-Zinspolitik



Krankenkassen schocken Privatversicherte mit dramatischen Beitragserhöhungen. Schuld ist vor allem das niedrige Zinsniveau. Eine Faustformel offenbart das, was auf die Versicherten demnächst zukommt.

Ab April erhöhen sich die Beiträge der rund 500.000 privat Krankenversicherten der DKV über alle Tarife um 7,8 Prozent. Experten sehen die Ursache dafür bei der Niedrigzinspolitik der EZB.

Die Liste der Opfer wächst von Tag zu Tag. Jetzt stehen auch knapp neun Millionen privat krankenversicherte Bundesbürger darauf. Auch sie sind Leidtragende der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).

Weil die Notenbanker die Zinsen immer tiefer ins Minus gedrückt haben und die privaten Krankenkassen immer weniger mit den milliardenschweren Rückstellungen ihrer Kunden verdienen, steigen die Beiträge sprunghaft nach oben.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article152914400/Privatpatienten-sind-die-neuen-Opfer-der-EZB-Zinspolitik.html

Donnerstag, 3. März 2016

EZB erntet Widerspruch: Bundesbank gegen Abschaffung des 500-Euro-Scheins



Das Muster ist alt: Die EZB macht einen Vorschlag – die Bundesbank ist dagegen. So auch bei der Abschaffung des 500-Euro-Scheins. Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele warnt: „Die Freiheit stirbt scheibchenweise.“

London. Die Bundesbank stemmt sich gegen Pläne der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Abschaffung des 500-Euro-Scheins. Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele äußerte am Donnerstag Zweifel, dass sich damit die Terrorismus-Finanzierung wirksam bekämpfen lasse. Die Frage müsse gestellt werden, welches Staatsverständnis hinter solchen Vorschlägen stecke. „Die Bürger sollten nicht unter Generalverdacht gestellt werden“, mahnte Thiele auf einer Veranstaltung in London.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/ezb-erntet-widerspruch-bundesbank-gegen-abschaffung-des-500-euro-scheins/13052584.html

Mittwoch, 2. März 2016

Carmignac-Experte Saint-Georges": Die Ampeln stehen auf Rot": Dieser Fondsmanager hat fast alle seine Aktien verkauft



Die Korrektur an den Börsen ist noch nicht zu Ende, fürchtet Didier Saint-Georges, Mitglied im Investment-Komitee von Carmignac. Die Franzosen reduzierten ihren Aktienanteil faktisch auf null und starteten als einer der wenigen Mischfonds- Manager fast ohne Verluste ins Börsenjahr 2016

FOCUS-MONEY: Die Aktienmärkte legten 2016 einen veritablen Fehlstart hin. Davon scheinen Ihre Fonds vergleichsweise unberührt. Sie hatten Ihre Aktienquoten zuvor deutlich gesenkt. Nur Glück oder auch Verstand?

Didier Saint-Georges: Das war kein Zufall, sondern die Antwort auf unsere Analyse. Wir sind seit geraumer Zeit beunruhigt über die Fragilität der Märkte und fuhren deshalb ab September vergangenen Jahres unsere Netto-Aktienquoten sukzessive auf das jeweilige Minimum zurück. Dass mit den Aktienmärkten etwas nicht stimmt, war offensichtlich: Auf negative Nachrichten reagierten sie dramatisch. Bislang sorgte die hohe Liquidität der Notenbanken für eine gewisse Elastizität im Markt. Das scheint vorbei zu sein. Was uns Sorgen bereitet, ist der zunehmende Mangel an Flexibiltät beziehungsweise an Widerstandsfähigkeit gegenüber möglichen Schocks.

Dienstag, 1. März 2016

Negativzinsen heißen so, weil deren Spätfolgen für jede Volkswirtschaft nur negativ sein können



Die zwangsweise Umschichtung von Spareinlagen via Negativzinsen führt zu Kapitalbewegungen, die nach alter Banktradition mit der Austrocknung des Kapitalmarktes - eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen soliden Finanzmarkt- endet. Anlageformen mit hohen Opportunitätskosten verlieren ihre Nachteile über Nacht, wenn negative Zinsen großflächig eingeführt werden. Und damit ist sicher zu rechnen.

Der Unsinn, den die Notenbanken durch die Implementierung von Negativzinsen in die Praxis umsetzen, führt aber geradewegs zu einer Kapitalanlage in den alternativen Assets (Anlageformen), da diese einige erhebliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Anlagen z.B. gegenüber Spareinlagen, Sparbriefen, Anleihen und Versicherungen aufweisen. Jetzt, wo sich schon einige Notenbanken zum Hilfsmittel der Negativzinsen hingewendet haben, steht aus meiner Sicht ein Paradigmenwechsel bei den Kapitalanlagen bevor.

Paradigmenwechsel heißt für mich: Flucht aus den Sparkonten und den Staatsanleihen, Liquidierung von Kapitallebensversicherungen (bevor es zu spät dafür ist) und Bevorzugung von soliden und ausgewählten alternativen Anlageformen.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.goldseiten.de/artikel/276183--Negativzinsen-heissen-so-weil-deren-Spaetfolgen-fuer-jede-Volkswirtschaft-nur-negativ-sein-koennen.html