Montag, 1. Februar 2016

900.000 Anleger betroffen: Online-Finanzbetrug erschüttert China



Ein Skandal frisst sich wie ein Lauffeuer durch das chinesische Finanzsystem: Eine Online-Plattform soll eine riesige Zahl an Investoren an der Nase herumgeführt haben. Der angebliche Schaden liegt bei rund sieben Milliarden Euro.

Die Vorwürfe wiegen schwer: Weil sie 900.000 Anleger um eine Summe von umgerechnet etwa sieben Milliarden Euro geprellt haben sollen, haben die Behörden in China 21 Mitarbeiter einer chinesischen Online-Finanzplattform unter Betrugsverdacht festgenommen.

Der Kreditgeber Ezubao soll bei 95 Prozent seiner Finanzierungs- und Leasingprojekte geschwindelt haben, wie die Zeitung "Global Times" berichtete. Demnach wurden kleine Investoren mit hohen Zinsen von 9 bis 14,6 Prozent angelockt, die dann mit neuen Einzahlungen bezahlt worden seien. In Fachkreisen ist diese Betrugsmasche als "Ponzi-Schema" bekannt: Solange immer neue Anleger eingeworben werden können, lassen sich die außergewöhnlich hohen Ausschüttungen realisieren. Sobald der Andrang nachlässt, bricht das vermeintliche Finanzwunder wie ein Kartenhaus zusammen.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.n-tv.de/wirtschaft/Online-Finanzbetrug-erschuettert-China-article16903071.html

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