Samstag, 19. Dezember 2015

Wie Banken mit neuer Technologie experimentieren



Die Blockchain-Technologie könnte Banken überflüssig machen. Doch das wollen die sich nicht gefallen lassen. 

Lange verhallte der berühmte Bill-Gates-Satz ungehört: "Bankgeschäfte sind notwendig, Banken sind es nicht". Doch spätestens seit Tausende digital ausgerichteter Finanz-Start-ups angetreten sind, die Bankenbranche mit neuen Angeboten zu revolutionieren, sind die etablierten Geldinstitute aufgewacht. Heute kooperieren sie mit diesen Fintech-Start-ups oder werkeln in Innovationslabors an Anwendungen für das Bankgeschäft auf dem Smartphone oder die Kreditvergabe über die Crowd. Das Wettrennen um die besten digitalen Angebote ist längst entbrannt.

Auch mit einer der wohl größten Gefahren für ihr Geschäftsmodell beschäftigen sich die Banken seit kurzem intensiv: Es handelt sich um die Blockchain-Technologie. Dahinter steht ein System, das bereits die digitale Krypto-Währung Bitcoin absichert und dessen Name sich von Antriebsketten aus der analogen Welt ableitet. Konkret handelt es sich um eine Art digitalen Kontoauszug für Transaktionen zwischen Computern, wobei jede Veränderung erfasst und - das ist das Besondere - dezentral und überprüfbar auf vielen Rechnern gespeichert wird. Solche Informationen lassen sich dann nur schwer manipulieren.

 

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/banken-das-naechste-grosse-ding-1.2764410

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