Freitag, 18. Dezember 2015

Mehrkosten für Versicherte: Beitragsschock für Kassenkunden



Die Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung werden im kommenden Jahr für fast alle Versicherten steigen. Doch mancherorts deutlich stärker als anderswo. Ein Überblick. 

Fast alle gesetzlich Krankenversicherten müssen von Januar an mehr an ihre Kasse zahlen. Denn der durchschnittliche Zusatzbeitrag nimmt wegen des Kostenanstiegs laut Regierung um 0,2 Punkte auf 15,7 Prozent zu. Da die Versicherten den Zusatzbeitrag alleine zahlen, kämen auf einen Arbeitnehmer mit 2500 Euro Monatseinkommen 5 Euro, für einen Beschäftigten an der Bemessungsgrenze von dann 4237,50 Euro allerdings schon knapp 8,50 Euro zu.

Da die Kassen den Zusatzbeitrag nach ihrer Finanzlage wählen, differiert dessen Höhe. So wird die drittgrößte Kasse, die DAK mit 6,1 Millionen Versicherten, den Beitragssatz um 0,6 Punkte auf 16,1 Prozent anheben. „16,1 Prozent stehen in der Vorlage, über die am Freitag unser Verwaltungsrat abstimmen wird“, sagte der Vorstandsvorsitzende Herbert Rebscher der F.A.Z.. Bei einem Einkommen von 2500 Euro muss ein DAK-Kunde dann 15 Euro im Monat mehr zahlen als heute, liegt der Verdienst bei 4237,50 Euro oder höher, summieren sich die monatlichen Zusatzkosten schon auf 25 Euro. Die DAK hatte 2010 mit wenigen Kassen als Erste den Zusatzbeitrag von 8 Euro eingeführt, was Zehntausende Mitglieder mit Kündigung quittierten.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/mehrkosten-fuer-versicherte-beitragsschock-fuer-kassenkunden-13972047.html

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