Mittwoch, 16. Dezember 2015

Die heimliche Gefahr für die deutsche Wirtschaft



Still beherrschen sie die Märkte: Staatsfonds reicher Öl-Nationen halten Anteile an Firmen in aller Welt. Die Geschäfte liefen gut, doch nun wird ihre Macht zum Problem. Vor allem für Deutschland.

Der Mann, der für Deutschlands Unternehmen gefährlich werden könnte, heißt Yngve Slyngstad. Yngve Slyngstad zählt zu den einflussreichsten Investoren des Planeten. Er gebietet über den größten und erfolgreichsten aller Staatsfonds, den norwegischen "Statens pensjonsfond". Auf fast 900 Milliarden Euro beläuft sich das verwaltete Vermögen – Geld, das Norwegen vor allem mit einer Ressource verdient hat: Öl. Bislang lief es recht gut für den Fonds, doch jetzt drohen Probleme. Slyngstad muss handeln. Und er könnte Entscheidungen fällen, die für Deutschland unangenehm werden.

Zwar profitieren die meisten Konzerne von niedrigeren Energiepreisen. Autohersteller etwa gleich doppelt, weil sie weniger Geld für die Produktion ausgeben müssen und die Verbraucher wegen der gesunkenen Spritpreise größere Fahrzeuge kaufen. Doch es gibt eine Kehrseite. Auch die Deutschland AG hängt zumindest indirekt am Öl – und leidet, wenn die Kurse fallen.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.welt.de/finanzen/article150010604/Die-heimliche-Gefahr-fuer-die-deutsche-Wirtschaft.html

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