Montag, 16. November 2015

Rohstoffpreise, Frachtraten, Finanzrisiken: Fünf böse Omen: Warum die Weltwirtschaft auf der Kippe steht





In Deutschland herrscht fast Vollbeschäftigung, die Steuereinnahmen sprudeln. Doch das täuscht darüber hinweg, dass es auf der übrigen Welt gar nicht rund läuft. Kaum beachtet von der Öffentlichkeit drehen einige wichtige Frühindikatoren bereits ins Minus.

Die Terroranschläge in Paris haben an den Börsen nicht die erwarteten Reaktionen ausgelöst. Nach anfänglichen Verlusten drehte der Dax  schon gegen 11 Uhr ins Plus und schloss knapp über 10.700 Punkten. Trotzdem bleibt die Lage fragil. Denn während sich die Anleger auf die Jahresendrally einstimmen, dreht gleich eine ganze Reihe von Frühindikatoren ins Minus. Jeder einzelne von ihnen ist geeignet, dem Kursaufschwung ein Ende zu setzen – und die Weltwirtschaft in Schieflage zu bringen.

Rohstoffe auf 16-Jahres-Tief

Der Preis für ein Barrel Rohöl ist binnen eines Monats um 15 Prozent gefallen, Kupfer notiert auf einem Sechsjahrestief, auch Gold ist – in Dollar gerechnet – so günstig wie seit fünf Jahren nicht. Solche Preisentwicklungen sind entweder Zeichen eines Überangebots – oder einer sinkenden Nachfrage. Einige Hinweise sprechen für letzteres. So ist der Bloomberg Commodity Index , der die Preise von 22 Rohstoffen wie Gold, Öl und Kupfer, Erdgas, Baumwolle oder Schweinehälften abbildet, sogar auf ein 16-Jahres-Tief gefallen. Er steuert dem fünften Jahresverlust in Folge entgegen – die längste Abwärtsserie seit Beginn der Datenreihe im Jahr 1991.

 

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.focus.de/finanzen/news/konjunktur/rohstoffpreise-frachtraten-finanzrisiken-fuenf-boese-omen-warum-die-weltwirtschaft-auf-der-kippe-steht_id_5090515.html


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