Freitag, 13. November 2015

EZB-Chef lässt aufhorchen: Draghi weiß etwas, was wir nicht wissen



"Etwas abgeschwächt": Diese beiden Wörter von Mario Draghi sorgen dafür, dass plötzlich über die Inflation in der Eurozone gerätselt wird. Denn die offiziellen Daten passen nicht zu dem Bild, das der EZB-Präsident beschreibt. 

EZB-Chef Mario Draghi hat seine Bereitschaft signalisiert, die Geldschwemme in der Eurozone auszuweiten. Wie ernst es den Zentralbankern ist, zeigt ein einziger Satz: "Die Anzeichen für eine nachhaltige Wende bei der Kerninflation haben sich etwas abgeschwächt", sagte Draghi vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlaments.

Das ist bemerkenswert. Draghi zeigt damit, dass die EZB die Kerninflation als einen Maßstab für ihre Geldpolitik betrachtet. Die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Lebensmittel sind darin ausgeklammert. Traditionell schenken die Banker der EZB der Inflationsrate, die beide Posten enthält, mehr Beachtung.

 

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.n-tv.de/wirtschaft/Draghi-weiss-etwas-was-wir-nicht-wissen-article16340911.html

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