Mittwoch, 18. November 2015

Altersvorsorge: Magere Jahre für Rentner



Für das kommende Jahr ist eine kräftige Rentenerhöhung absehbar. Laut einem Bericht der Bundesregierung bleibt das allerdings eine Ausnahme. Künftig soll das Risiko von Altersarmut weiter steigen. Ein Überblick. 

Wie entwickelt sich die Rente?

Die Renten dürften zum 1. Juli 2016 um knapp 4,4 Prozent im Westen und rund 5 Prozent im Osten steigen. Zu den Gründen zählen die Rekordbeschäftigung und die daher rührenden hohen Einnahmen der Rentenkasse. Außerdem macht sich einmalig ein bestimmter statistischer Effekt bemerkbar: Eine zuletzt niedrigere Berechnung des Lohnniveaus wird wieder ausgeglichen. Bis 2029 soll die Steigerung dann rund 2 Prozent pro Jahr betragen – insgesamt sollen die Renten bis dahin um 41 Prozent hochgehen.

Was bedeutet das für einen sogenannten Standardrentner?

Nach 45 Jahre Beitragszahlung aus Durchschnittsverdienst wird für ihn im kommenden Jahr eine Rente von 1372 Euro im Monat angenommen, 2020 sind es 1517 Euro und 2019 dann 1824 Euro.

Wie dürfte sich der Beitragssatz entwickeln?

Bis 2020 sollen die Beitragszahler von höheren Sätzen verschont bleiben. Er soll bei 18,7 Prozent verharren. Erst dann steigt er demnach über 20,4 Prozent 2025 bis auf 21,5 Prozent 2029.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/altersvorsorge-magere-jahre-fuer-rentner-/12606156.html

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