Freitag, 11. September 2015

Kaum noch physisches Gold am Londoner Edelmetallmarkt


Kurz nachdem mein Kollege Ronan Manly einen sehr ausführlichen Artikel darüber geschrieben hatte, wie viel Gold sich noch in London befindet (nicht viel), sprach Peter Hambro, Chairman und Mitbegründer von Petropavlovsk, in einem Interview mit Bloomberg Television über Gold. Wie Manly kommt er zu dem Schluss, dass sich in London nur noch sehr wenig physisches Gold befindet:

    "Das Grundszenario ist, dass die Chinesen und die Inder enorme Mengen gekauft haben. Es ist praktisch unmöglich, in London an physisches Gold zu gelangen, um es in diese Länder zu liefern. Wir bekommen ständig Anfragen aus Russland, ob wir bitte unser physisches Gold an Indien und China verkaufen würden, denn es gibt keins mehr, nur endlose Versprechen. Ich mache mir wirklich Sorgen, dass dieser Markt, der Papiermarkt, zusammenbricht und die Leute sagen werden, tut uns Leid, wir wickeln das Ganze jetzt nur mit Geld ab, und das war's dann."

Dieses Zitat erklärt vielleicht, warum die direkten Goldexporte des Vereinigten Königreiches nach China im Juni keine Netto-Ausfuhren aus Großbritannien anzeigten - weil in London, wie Manly und Hambro annehmen, nur noch so wenig Gold übrig ist, dass das Land seine Importe aus den USA im Juni erhöhen musste, um sie anschließend an China weiterzuleiten.
Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.goldseiten.de/artikel/258544--Kaum-noch-physisches-Gold-am-Londoner-Edelmetallmarkt.html

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