Sonntag, 13. September 2015

EZB verteilt noch mehr Geld - Nullzinsphase verlängert! Warum Draghi die Sparer weiter hängen lässt



EZB-Präsident Mario Draghi hat es nicht leicht. Seit März kaufen die europäischen Währungshüter erstmals in ihrer Geschichte Wertpapiere direkt vom Markt. Doch der Erfolg will sich nicht einstellen. Jetzt gibt die EZB noch mehr Gas. Was das für Anleger bedeutet.

Die langfristigen Inflationserwartungen in der Eurozone sind sind derzeit in weiter Ferne. Das deutet darauf hin, dass die Marktteilnehmer der EZB massiv misstrauen. Die bisherigen Inflationsprojektionen der EZB sind angesichts der hartnäckig niedrigen Teuerungsrate Makulatur.
Auf ihrer jüngsten Sitzung haben die Notenbanker diese daher deutlich nach unten revidiert und rechnen nun selbst für das Jahr 2017 nicht damit, das eigene Ziel von zwei Prozent Inflation zu erreichen.

Auch die wirtschaftliche Lage in der Eurozone ist nicht berauschend. Zwar springt die Konjunktur in einigen Peripheriestaaten gut an. Länder wie Spanien und Portugal freuen sich über starke Zuwächse. Aber in Italien, Frankreich und Deutschland wachsen die Bäume nicht in den Himmel und sorgen für Ernüchterung. Kein Wunder, dass die EZB daher auch ihre Wachstumserwartungen für die Jahre 2015 bis 2017 nach unten revidiert hat. 

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