Freitag, 17. Juli 2015

Ruf nach der D-Mark: Wäre Deutschland ohne Euro besser dran?



Gesamtwirtschaftlich betrachtet war der Euro wohl ein Verlustgeschäft für Deutschland. Vor allem die Arbeitnehmer bezahlten in den letzten Jahren einen hohen Preis für die Gemeinschaftswährung. Mit der D-Mark wären einige Fehlentwicklungen wohl nicht passiert, oder?

Wenn jemand in Deutschland vom Euro profitierte, dann waren es die exportorientierten Unternehmen. Doch da auch vorrangig nur die Aktionäre und Eigentümer, die sich nicht selten überwiegend im Ausland befinden. Denn ein Großteil der deutschen Aktien befindet sich – auch wegen dem billigen Euro – in ausländischen (vornehmlich US-amerikanischen) Händen.

Allerdings sorgt diese "Dumpingstrategie" dafür, dass sich massig Kapital in Deutschland ansammelt, welches jedoch nicht entsprechend stark im Inland investiert wird. Also fließt dieses ins Ausland ab (v.a. Direktinvestitionen, aber auch in den Kauf von Anleihen und als Kreditvergabe) und finanziert(e) so beispielsweise auch den Schuldenboom in den Krisenländern Europas und in den USA. Kein Wunder, dass nach der Lehmann-Pleite deutsche Banken und Versicherungen Milliardensummen in den USA verloren hatten und dann auch noch in den europäischen Krisenstaaten zur Kasse gebeten wurden (bzw. von den Regierungen ausgekauft werden mussten).

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.contra-magazin.com/2015/07/ruf-nach-der-d-mark-waere-deutschland-ohne-euro-besser-dran/

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