Dienstag, 28. Juli 2015

Merkels Krisenpolitik hilft nur der Finanzoligarchie



In einem TV-Interview zum leidigen Thema Griechenland sagte Angela Merkel, dass es in Irland und Portugal, auf Grund der durchgeführten Reformen jetzt wieder Wachstum gibt. Doch vergisst die Kanzlerin dabei zu erwähnen, dass vor allem die Armut und Arbeitslosigkeit gewachsen sind.

Die Politik ist ein hässliches Geschäft und der mündige Bürger weiß schon lange, dass die Machtmenschen in Brüssel, Berlin oder wo auch immer, sich keiner Schandtat zu schade sind, um ihre Macht zu behalten und am besten noch auszubauen. So ist die Wahlkampfhilfe von Frau Merkel und Herrn Schäuble für die konservativen Regierungen der Krisenstaaten vor allem darauf zurückzuführen, dass diese immer der deutschen Linie in Sachen Eurokrise treu geblieben sind. Auch als Griechenland die Chance bot einen neuen Weg zu gehen, der die Last von den Schultern der Bürger auf die Banken und Finanzkapitalmärkte umverteilt hätte, blieben sie dem Konzept der Austerität treu, welche in Frankfurt a. M. und Brüssel ausgearbeitet wurde.

Das Konzept der Austeritätspolitik aber schützt die eigentlichen Verursacher der Krise und belastet einseitig die ärmeren Bevölkerungsschichten. Es wird den Menschen vorgegaukelt, dass SIE selber an der Krise Schuld seien und das SIE über ihre Verhältnisse gelebt hätten. Bei den Griechen gab es mit Sicherheit eine Kultur der Steuerflucht, die aber wie überall bei den Topverdienern und den großen Unternehmen am schlimmsten war und teilweise noch immer ist. Doch in Portugal und Spanien war das nicht der Fall. Die Länder der iberischen Halbinsel haben ihre Bilanzen nie gefälscht und das Defizit nie übermäßig überzogen. Warum also mussten sie die Troika zu Hilfe rufen? Spekulation! Anfangs wurden die Ratingagenturen noch scharf kritisiert. Angela Merkel forderte eine europäische Ratingagentur um nicht durch „US-amerikanische Interessen“ unter Druck zu geraten. Doch dann sah man eine Möglichkeit Europa zu plündern und das ganz ohne Wehrmacht und Panzerdivisionen. So sehen es zumindest die vielen Opfer dieser Politik, die in den Krisenländern miterleben müssen, wie ihre eigene Regierungen das Diktat aus Brüssel befolgen und die Souveränität gegen Kredite eintauschen, die auch nicht gerade günstige Zinsen aufweisen.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.contra-magazin.com/2015/07/merkels-krisenpolitik-hilft-nur-der-finanzoligarchie/

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