Mittwoch, 29. Juli 2015

Goldpreis: Während der Papiergoldmarkt kollapiert, verkauft der Handel physisches Gold im Rekordtempo


Wir haben bei den Edelmetallen in den letzten Jahren einige bedeutende Schwankungen gesehen, und wenn wir den Papierkassapreisen und den letzten Stand bei Minenaktien glauben, würde man denken, dass Gold und Silber aus dem letzten Loch pfeifen. Am vergangenen Wochenende erlebten die Edelmetalle einen massiven Einbruch, der Schockwellen in die gesamten Branche sandte. Aber war dieser Einbruch wirklich repräsentativ, was auf den Edelmetallmärkte auf der ganzen Welt geschieht? Oder gibt es gemeinsame Anstrengungen von großen Finanzinstituten, um die Preise unten zu halten? In einem offenen Brief an die Commodity Futures Trading Commission argumentiert der CEO von First Mining Finance Keith Neumeyer, dass scheinbar echte Produzenten und Konsumenten nicht mehr von dem angeblichen Milliarden-Dollar-Spiel an den Papierhandelsbörsen vertreten werden.

Während China vor kurzem enthüllte, dass es rund 600 Tonnen Gold zum eigenen Lagerbestand hinzufügte und die US-Prägeanstalt aufgrund der extrem hohen Nachfrage Anfang Juli den Verkauf des Silver Eagles einstellte, wie ist es dann möglich, dass die Preise einbrechen?

Wie in Mike Gleasons Weekyl Market Wrap auf Money Metals Exchange festgestellt wurde, scheint Gold derzeit einer der weltweit am meisten gehassten Vermögenswerte zu sein, während die Privatanleger weiterhin im Rekordtempo dazu kaufen:
The paper market is telling one story. But the actual physical bullion market is telling quite another.
The U.S. Mint has sold over 100,000 ounces of American Eagle gold coins so far in July. That’s the highest monthly demand volume registered since April 2013. And that’s just as of this week. There’s still another week left to go before the final sales tally for Gold Eagles comes in for the month of July. It could be one for the record books with 109,000 1-ounce Gold Eagles sold — with bargain hunters purchasing 6% of the U.S. Mint’s production from Money Metals Exchange.
As for Silver Eagles, the U.S. Mint has given up on trying to keep up with demand. After brisk sales during the first week of July, Mint officials suspended deliveries of Silver Eagles to dealers. Sales of the popular coins are set to resume next week. But we expect the Mint will be unable to get its act together and keep up with demand.
(Der Papiermarkt erzählt eine Geschichte. Aber der tatsächliche physische Goldmarkt erzählt etwas ganz anderes.
Die US-Prägeanstalt hat bisher im Juli mehr als 100.000 Unzen American Eagle Goldmünzen verkauft. Das ist das höchste registrierte monatliche Nachfragevolumen seit April 2013. Und das ist nur von dieser Woche. Es ist aber noch eine weitere Woche Zeit vor dem endgültigen Verkaufsstopp des Gold Eagles im Monat Juli. Es könnte ein [Monat] für die Rekordbücher mit 109.000 verkauften 1-Unze-Gold-Eagles werden – mit Schnäppchenjägern, die 6% der US-Prägeanstalt-Produktion über Money Metals Exchange kaufen.
Wie beim Silver Eagles hat die US-Prägeanstalt den Versuch aufgegeben mit der Nachfrage Schritt zu halten. Nach regem Absatz in der ersten Juli-Woche setzten Offizielle der Prägeanstalt die Lieferungen des Silver Eagles an die Händler aus. Der Verkauf der beliebten Münzen soll nächste Woche wieder aufgenommen werden. Aber wir erwarten, dass die Prägeanstalt dazu nicht in der Lage sein wird und nicht mit der Nachfrage mithalten kann.)
Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.konjunktion.info/2015/07/goldpreis-waehrend-der-papiergoldmarkt-kollapiert-verkauft-der-handel-physisches-gold-im-rekordtempo/

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