Dienstag, 21. Juli 2015

Goldmarkt: Spekulanten machen Kasse



Der Goldkurs fällt und fällt. Inzwischen haben Charttechniker Alarm gerufen, da die Kurse auf weniger als 1140 Dollar/Unze sanken. Wirtschaftlich seltsam, denn die Papiergeldkrisen setzen sich munter fort. Lösungen sind weder in China, noch in den USA und erst recht in Europa nicht in Sicht. Dennoch scheint Gold Vertrauen zu verlieren. Oder greifen die großen Zentralbanken tatsächlich ein?

In den vergangenen Tagen kam es am Goldmarkt zu massiven Verkaufsaufträgen, vor allem in den USA. Am Montagmorgen ging der Ausverkauf weiter, als das gelbe Edelmetall erstmals seit langer Zeit wieder unter 1100 Dollar/Unze fiel. Charttechniker wittern darin ein Alarmzeichen und sehen sogar die 1000-Dollar-Linie in Gefahr. Doch hilft hier die Charttechnik weiter?


Charttechnische Analysen sollen das Verhalten an Märkten abbilden und Muster erkennen lassen. Wenn ein Markt wie der Goldhandel jedoch so sehr von einzelnen massiven Markteingriffen abhängt, lassen sich schwerlich Muster ablesen. Dann ist sehr kurzfristig keine klare Tendenz vorhanden, sondern schlicht eine künstliche Manipulation.

Manipulation bedeutet lediglich, dass ungewöhnlich große Aufträge den Marktpreis kurzfristig verfälschen. Hat sich ein Kurs von x herausgebildet und trifft plötzlich wie aktuell auf außergewöhnlich hohe Verkaufsaufträge, wird der vom Markt festgestellte Kurs nicht halten. Dies wissen allerdings auch Verkäufer, die das Volumen am Markt recht gut kennen und damit den Einfluss ihrer Aufträge abschätzen können.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/janne-joerg-kipp/goldmarkt-spekulanten-machen-kasse.html

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