Mittwoch, 29. Juli 2015

Goldpreis: Während der Papiergoldmarkt kollapiert, verkauft der Handel physisches Gold im Rekordtempo


Wir haben bei den Edelmetallen in den letzten Jahren einige bedeutende Schwankungen gesehen, und wenn wir den Papierkassapreisen und den letzten Stand bei Minenaktien glauben, würde man denken, dass Gold und Silber aus dem letzten Loch pfeifen. Am vergangenen Wochenende erlebten die Edelmetalle einen massiven Einbruch, der Schockwellen in die gesamten Branche sandte. Aber war dieser Einbruch wirklich repräsentativ, was auf den Edelmetallmärkte auf der ganzen Welt geschieht? Oder gibt es gemeinsame Anstrengungen von großen Finanzinstituten, um die Preise unten zu halten? In einem offenen Brief an die Commodity Futures Trading Commission argumentiert der CEO von First Mining Finance Keith Neumeyer, dass scheinbar echte Produzenten und Konsumenten nicht mehr von dem angeblichen Milliarden-Dollar-Spiel an den Papierhandelsbörsen vertreten werden.

Während China vor kurzem enthüllte, dass es rund 600 Tonnen Gold zum eigenen Lagerbestand hinzufügte und die US-Prägeanstalt aufgrund der extrem hohen Nachfrage Anfang Juli den Verkauf des Silver Eagles einstellte, wie ist es dann möglich, dass die Preise einbrechen?

Wie in Mike Gleasons Weekyl Market Wrap auf Money Metals Exchange festgestellt wurde, scheint Gold derzeit einer der weltweit am meisten gehassten Vermögenswerte zu sein, während die Privatanleger weiterhin im Rekordtempo dazu kaufen:
The paper market is telling one story. But the actual physical bullion market is telling quite another.
The U.S. Mint has sold over 100,000 ounces of American Eagle gold coins so far in July. That’s the highest monthly demand volume registered since April 2013. And that’s just as of this week. There’s still another week left to go before the final sales tally for Gold Eagles comes in for the month of July. It could be one for the record books with 109,000 1-ounce Gold Eagles sold — with bargain hunters purchasing 6% of the U.S. Mint’s production from Money Metals Exchange.
As for Silver Eagles, the U.S. Mint has given up on trying to keep up with demand. After brisk sales during the first week of July, Mint officials suspended deliveries of Silver Eagles to dealers. Sales of the popular coins are set to resume next week. But we expect the Mint will be unable to get its act together and keep up with demand.
(Der Papiermarkt erzählt eine Geschichte. Aber der tatsächliche physische Goldmarkt erzählt etwas ganz anderes.
Die US-Prägeanstalt hat bisher im Juli mehr als 100.000 Unzen American Eagle Goldmünzen verkauft. Das ist das höchste registrierte monatliche Nachfragevolumen seit April 2013. Und das ist nur von dieser Woche. Es ist aber noch eine weitere Woche Zeit vor dem endgültigen Verkaufsstopp des Gold Eagles im Monat Juli. Es könnte ein [Monat] für die Rekordbücher mit 109.000 verkauften 1-Unze-Gold-Eagles werden – mit Schnäppchenjägern, die 6% der US-Prägeanstalt-Produktion über Money Metals Exchange kaufen.
Wie beim Silver Eagles hat die US-Prägeanstalt den Versuch aufgegeben mit der Nachfrage Schritt zu halten. Nach regem Absatz in der ersten Juli-Woche setzten Offizielle der Prägeanstalt die Lieferungen des Silver Eagles an die Händler aus. Der Verkauf der beliebten Münzen soll nächste Woche wieder aufgenommen werden. Aber wir erwarten, dass die Prägeanstalt dazu nicht in der Lage sein wird und nicht mit der Nachfrage mithalten kann.)
Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.konjunktion.info/2015/07/goldpreis-waehrend-der-papiergoldmarkt-kollapiert-verkauft-der-handel-physisches-gold-im-rekordtempo/

Hartz IV: Weniger Arbeitslosigkeit zum Preis von weniger Einkommen



In einer Studie des IWF wurden die Folgen der Einführung von Hartz IV in Deutschland erhoben. Das nicht überraschende Ergebnis: Die Arbeitslosigkeit sank, doch die Lohneinkommen sanken genauso.

Mitte Juli veröffentlichte der IWF eine Studie, in der 27 Millionen einzelne Datensätze aus dem Zeitraum zwischen 1988 und 2009 untersucht wurden. Dabei ging es um die Folgen der Einführung von Hartz IV in Deutschland. Die Ergebnisse sind hierbei recht deutlich und eigentlich auch vorhersehbar.

Die Studienautoren stellten fest, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland (unter anderem auch) wegen dieser "Reformen" von ihrem Höchststand (11 Prozent) kurz vor der Einführung 2005 auf den niedrigsten Stand seit 30 Jahren gefallen ist – rund 5 Prozent. Der Grund dafür sei, so die Autoren, dass die Reformen "die Anreize für Arbeitslose wesentlich erhöht haben, wieder eine Stelle anzunehmen".
Allerdings führten die "Hartz-Reformen" auch dazu, dass die Einkommen jener Personen, die aus der Arbeitslosigkeit heraus kamen, um durchschnittlich 10 Prozent niedriger waren als sonst üblich. Die Menschen wurden eben auch dazu gezwungen, in die Niedriglohnbereiche und zu Zeitarbeitsfirmen zu gehen.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.contra-magazin.com/2015/07/hartz-iv-weniger-arbeitslosigkeit-zum-preis-von-weniger-einkommen/

Dienstag, 28. Juli 2015

Chinas "Bilderberg-Meeting" tagt - Wie Chinas Börsencrash mit dem Geheimtreffen der KP-Elite zusammenhängt



Gestern war ein denkwürdiger Tag in China: Die Börsen stürzten extrem ab und kein Spitzenpolitiker war im Fernsehen zu sehen. „Die Sitzung von Beidaihe hat begonnen“, folgerten Netzbürger daraus. Die jährliche Sitzung in dem Badeort an der Ostküste ist so etwas wie Chinas Bilderberg-Meeting: Streng geheim und richtungsweisend. Hier stellen die Mächtigen die Weichen für die Politik der kommenden Jahre.

Beobachter rechnen damit, dass in Beidaihe dieses Jahr gepokert wird wie nie zu vor: Es geht um die Zukunft der chinesischen Wirtschaft, die sich derzeit unter starkem Rezessionsdruck befindet. Knifflig wird es für Staatschef Xi Jinping, weil die Fraktion um seinen 88-jährigen Vorgänger Jiang Zemin immer noch massiven Widerstand gegen seine Reform und Anti-Korruptionspolitik leistet. Jiang hatte während seiner Amtszeit von 1989 bis 2004 seine Gefolgsleute an alle wichtigen Schaltstellen in Wirtschaft und Armee gesetzt, um sicherzustellen, dass auch nach seinem Ausscheiden alles so läuft, wie ER will. Der Machtkampf an der Spitze des Einparteien-Staates ist deshalb noch lange nicht ausgefochten. Die Jiang-Fraktion wird alles unternehmen, um den drohenden Wirtschaftscrash als Druckmittel gegen Xi einzusetzen.

Der gestrige Börsenabsturz passt da ins Bild: Nach drei Wochen Erholung gingen Chinas Aktienmärkte gestern wieder in den freien Fall über. Der Shanghai Composite Index erlebte mit 8,48 Prozent den größten Tagesverlust seit acht Jahren und Shenzhen stürzte um 7,59 Prozent ab. Dass Manipulation zu den Kursrutschen im Juni geführt hatte, berichteten wir bereits. Chinesische Beobachter sagen deshalb: „Bingo! Kaum ist die Parteispitze in Beidaihe beschäftigt, drehen ihre Gegner (sprich Jiang und Co.) die Börse wieder ins Minus ...“

Wie die Wirtschaft retten?

Der „13. Fünfjahresplan für Chinas Wirtschaft“ wird zentrales Thema des Geheimtreffens sein.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.epochtimes.de/Wie-Chinas-Boersencrash-mit-dem-Geheimtreffen-der-KP-Elite-zusammenhaengt-a1257729.html

Merkels Krisenpolitik hilft nur der Finanzoligarchie



In einem TV-Interview zum leidigen Thema Griechenland sagte Angela Merkel, dass es in Irland und Portugal, auf Grund der durchgeführten Reformen jetzt wieder Wachstum gibt. Doch vergisst die Kanzlerin dabei zu erwähnen, dass vor allem die Armut und Arbeitslosigkeit gewachsen sind.

Die Politik ist ein hässliches Geschäft und der mündige Bürger weiß schon lange, dass die Machtmenschen in Brüssel, Berlin oder wo auch immer, sich keiner Schandtat zu schade sind, um ihre Macht zu behalten und am besten noch auszubauen. So ist die Wahlkampfhilfe von Frau Merkel und Herrn Schäuble für die konservativen Regierungen der Krisenstaaten vor allem darauf zurückzuführen, dass diese immer der deutschen Linie in Sachen Eurokrise treu geblieben sind. Auch als Griechenland die Chance bot einen neuen Weg zu gehen, der die Last von den Schultern der Bürger auf die Banken und Finanzkapitalmärkte umverteilt hätte, blieben sie dem Konzept der Austerität treu, welche in Frankfurt a. M. und Brüssel ausgearbeitet wurde.

Das Konzept der Austeritätspolitik aber schützt die eigentlichen Verursacher der Krise und belastet einseitig die ärmeren Bevölkerungsschichten. Es wird den Menschen vorgegaukelt, dass SIE selber an der Krise Schuld seien und das SIE über ihre Verhältnisse gelebt hätten. Bei den Griechen gab es mit Sicherheit eine Kultur der Steuerflucht, die aber wie überall bei den Topverdienern und den großen Unternehmen am schlimmsten war und teilweise noch immer ist. Doch in Portugal und Spanien war das nicht der Fall. Die Länder der iberischen Halbinsel haben ihre Bilanzen nie gefälscht und das Defizit nie übermäßig überzogen. Warum also mussten sie die Troika zu Hilfe rufen? Spekulation! Anfangs wurden die Ratingagenturen noch scharf kritisiert. Angela Merkel forderte eine europäische Ratingagentur um nicht durch „US-amerikanische Interessen“ unter Druck zu geraten. Doch dann sah man eine Möglichkeit Europa zu plündern und das ganz ohne Wehrmacht und Panzerdivisionen. So sehen es zumindest die vielen Opfer dieser Politik, die in den Krisenländern miterleben müssen, wie ihre eigene Regierungen das Diktat aus Brüssel befolgen und die Souveränität gegen Kredite eintauschen, die auch nicht gerade günstige Zinsen aufweisen.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.contra-magazin.com/2015/07/merkels-krisenpolitik-hilft-nur-der-finanzoligarchie/

Donnerstag, 23. Juli 2015

Goldman Sachs macht Gold-Anlegern mit neuer Prognose Angst


Mit dem aktuellen Kursniveau wurde die seit zwei Jahren von Goldman Sachs ausgegebene Zielmarke fast erreicht. Nun sagt der Chef-Rohstoff-Stratege des Hause weitere Abgaben voraus.

Am heutigen Mittwochnachmittag um 14:30 Uhr kostete die Feinunze Gold am Spotmarkt 1.090 Dollar. Das entsprach genau 1.000 Euro.
Seit nunmehr zwei Jahren prognostiziert der Chef-Rohstoff-Strategie von Goldmans Sachs, Jeffery Currie, geradezu  gebetsmühlenartig einen Goldpreis-Rückgang bis auf 1.050 Dollar. Mit dem aktuellen Kursniveau hat er fast Recht behalten. Fast möchte man ihm „Täterwissen“ unterstellen.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.goldreporter.de/goldman-sachs-macht-gold-anlegern-mit-neuer-prognose-angst/gold/51926/

Dienstag, 21. Juli 2015

Goldmarkt: Spekulanten machen Kasse



Der Goldkurs fällt und fällt. Inzwischen haben Charttechniker Alarm gerufen, da die Kurse auf weniger als 1140 Dollar/Unze sanken. Wirtschaftlich seltsam, denn die Papiergeldkrisen setzen sich munter fort. Lösungen sind weder in China, noch in den USA und erst recht in Europa nicht in Sicht. Dennoch scheint Gold Vertrauen zu verlieren. Oder greifen die großen Zentralbanken tatsächlich ein?

In den vergangenen Tagen kam es am Goldmarkt zu massiven Verkaufsaufträgen, vor allem in den USA. Am Montagmorgen ging der Ausverkauf weiter, als das gelbe Edelmetall erstmals seit langer Zeit wieder unter 1100 Dollar/Unze fiel. Charttechniker wittern darin ein Alarmzeichen und sehen sogar die 1000-Dollar-Linie in Gefahr. Doch hilft hier die Charttechnik weiter?


Charttechnische Analysen sollen das Verhalten an Märkten abbilden und Muster erkennen lassen. Wenn ein Markt wie der Goldhandel jedoch so sehr von einzelnen massiven Markteingriffen abhängt, lassen sich schwerlich Muster ablesen. Dann ist sehr kurzfristig keine klare Tendenz vorhanden, sondern schlicht eine künstliche Manipulation.

Manipulation bedeutet lediglich, dass ungewöhnlich große Aufträge den Marktpreis kurzfristig verfälschen. Hat sich ein Kurs von x herausgebildet und trifft plötzlich wie aktuell auf außergewöhnlich hohe Verkaufsaufträge, wird der vom Markt festgestellte Kurs nicht halten. Dies wissen allerdings auch Verkäufer, die das Volumen am Markt recht gut kennen und damit den Einfluss ihrer Aufträge abschätzen können.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/janne-joerg-kipp/goldmarkt-spekulanten-machen-kasse.html

Samstag, 18. Juli 2015

Steuern, Inflation und Gold werden mit dem 3. Hilfspaket für Griechenland steigen



Nicht einmal ein "Nein" bei der Volksabstimmung in Griechenland brachte den medial extrem heiß gekochten GREXIT. Wir nahmen in den vergangenen Monaten in Interviews, Konferenzen und Artikeln stets fest die Position einer letztlichen Einigung ein und machten uns zu keiner Zeit Gedanken über einen Austritt Griechenlands. In dieser Woche sagte auch EZB-Chef Mario Draghi auf seiner Konferenz, dass die Euro-Mitgliedschaft Griechenlands nie infrage gestellt wurde.

Die EU und EWU sind politische Projekte, die undemokratisch von Sozialisten etabliert wurden, weshalb ein Scheitern keine Option für die Strippenzieher ist. Die Politiker in den Parlamenten waren dabei keineswegs so uneinig, wie die Medien es den Menschen glauben machen wollten und wenn unaufgeklärte Politiker doch einmal aus der Spur liefen, wurden die Zügel eben strenger gezogen. Die letzten Wochen waren ein Meisterstück der Demagogie im ganz großen Kino - Chapeau!

Es gibt also das dritte Hilfspaket für Griechenland in Höhe von 86 Mrd. Euro, das vom EFSM vorübergehend und letztlich vom ESM finanziert werden soll. Griechenland muss für den erneuten Kredit im Gegenzug Staatsunternehmen für rund 50 Mrd. Euro privatisieren, während die Erlöse in einen Treuhandfonds übergehen sollen. 25 Mrd. werden für die Rekapitalisierung der Banken genutzt, 12,5 Mrd. um die Schuldenlast Griechenlands zu drücken und weitere 12,5 Mrd. will der griechische Staat "investieren".

Vernünftiger wäre es, man würde die restlichen 12,5 Mrd. Euro ebenso für die Reduzierung von Schulden verwenden, anstatt diese für unproduktive und unnütze staatliche "Investitionsausgaben" zu verschwenden. So ließe sich die Steuer- und Zinsbelastung schneller reduzieren, sodass den Menschen und deren Unternehmen wieder mehr Luft für Investition, Produktion und letztlich Konsum bliebe, sodass langsam ein nachhaltiger wirtschaftlicher Aufschwung stattfinden kann. Mit der Österreichischen Schule sind Bankenrekapitalisierungen und Staatsinvestitionen sowie staatliche Verschuldungen nicht vereinbar und müssen immer klar als sozialistische Phänomene eingestuft werden.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.goldseiten.de/artikel/252576--Steuern-Inflation-und-Gold-werden-mit-dem-3.-Hilfspaket-fuer-Griechenland-steigen.html

Freitag, 17. Juli 2015

Ruf nach der D-Mark: Wäre Deutschland ohne Euro besser dran?



Gesamtwirtschaftlich betrachtet war der Euro wohl ein Verlustgeschäft für Deutschland. Vor allem die Arbeitnehmer bezahlten in den letzten Jahren einen hohen Preis für die Gemeinschaftswährung. Mit der D-Mark wären einige Fehlentwicklungen wohl nicht passiert, oder?

Wenn jemand in Deutschland vom Euro profitierte, dann waren es die exportorientierten Unternehmen. Doch da auch vorrangig nur die Aktionäre und Eigentümer, die sich nicht selten überwiegend im Ausland befinden. Denn ein Großteil der deutschen Aktien befindet sich – auch wegen dem billigen Euro – in ausländischen (vornehmlich US-amerikanischen) Händen.

Allerdings sorgt diese "Dumpingstrategie" dafür, dass sich massig Kapital in Deutschland ansammelt, welches jedoch nicht entsprechend stark im Inland investiert wird. Also fließt dieses ins Ausland ab (v.a. Direktinvestitionen, aber auch in den Kauf von Anleihen und als Kreditvergabe) und finanziert(e) so beispielsweise auch den Schuldenboom in den Krisenländern Europas und in den USA. Kein Wunder, dass nach der Lehmann-Pleite deutsche Banken und Versicherungen Milliardensummen in den USA verloren hatten und dann auch noch in den europäischen Krisenstaaten zur Kasse gebeten wurden (bzw. von den Regierungen ausgekauft werden mussten).

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.contra-magazin.com/2015/07/ruf-nach-der-d-mark-waere-deutschland-ohne-euro-besser-dran/

Sonntag, 12. Juli 2015

Die EU bewegt sich in der Endlos-Schleife politischer Inkompetenz


Die EU-Politik ist von Inkompetenz geprägt und versagt in so vielen Politikbereichen auf ganzer Linie. Bezahlt wird die Zeche jedoch von den Menschen in Europa.

Dietrich Dörner hat in seinem global höchst beachtenswerten Buch "Die Logik des Misslingens" empirisch und theoretisch dargelegt, dass In-Groups (Fachleute derselben Provenienz) nicht fähig sind, echte Lösungen zu produzieren, sondern nur in der Lage sind "immer mehr vom Selben" respektive immer zu Überdosierungen bei Problemen (Problem = Abweichung) zu kommen. Ein psychologisches Momentum: Tendenz zur Überdosierung unter Zeitdruck; Unfähigkeit zu nicht-linearem Denken; Nicht-Denken in Kausal-Netzen; also die Unfähigkeit, Nebenwirkungen und Fernwirkungen eigenen Verhaltens richtig in Rechnung zu stellen; die Unterschätzung exponentieller Abläufe; die Unfähigkeit, die zeitliche Progression exponentieller Abläufe einzuschätzen. Das alles sind kognitive Fehlleistungen – ein eklatanter Mangel an Erkenntnisfähigkeit.

So wie diese Fehlleistungen in den empirischen Untersuchungen bei ganzen Hundertschaften hochkarätiger Manager fest zu stellen waren, so kann man das in der Politik und ganz speziell in der EU feststellen. Den Akteuren – egal, ob Kanzler, Premiers, Minister oder Bürokraten-Schwengel aktiv sind – ist gutzuhalten, dass es ihnen an allgemeiner Verhaltens-Intelligenz und an spezieller Lösungskompetenz fehlt. Schlimmer noch, dass sie wider besseres Wissen und trotz evidenter Tatbestände nach gescheiterten Lösungsversuchen nur das Muster "mehr vom Selben" kennen und immer wieder anwenden. Bis zum Sankt Nimmerleinstag!

Textquelle und kompletter Artikel ->   http://www.contra-magazin.com/2015/07/die-eu-bewegt-sich-in-der-endlos-schleife-politischer-inkompetenz/

Freitag, 10. Juli 2015

Hat der weltweite Run auf Silber begonnen? Steht uns bald ein Engpass bevor?



Die derzeitige Situation am Silbermarkt scheint auf die erste Phase eines globalen Runs auf das Edelmetall hinzudeuten. Das sage ich aufgrund mehrerer Indikatoren, die ich genau betrachtet habe. Dadurch könnte es in Zukunft am Silbermarkt außerdem weltweit zu Engpässen kommen. Warum? Nun, sehen wir uns die verschiedenen Indikatoren einmal an.

Zum ersten habe ich vor Kurzem einen Artikel geschrieben (Warum importieren die USA so viel Silberbullion?), der darlegt, dass die Silberimporte der Vereinigten Staaten in den ersten zwei Monaten dieses Jahres erheblich gestiegen sind. Im März setzte sich dieser Trend fort, als die USA stolze 1.504 t importierten, während es im Vorjahresmonat nur 1.129 t waren.

Die Silbereinfuhren der USA liegen in diesem Jahr 33% höher als im ersten Quartal 2014. Doch unter Berücksichtigung der Industrienachfrage nach Silber, der Silver-Eagle-Verkaufszahlen und der Lagerbestände der Comex stellen wir fest, dass der amerikanische Silbermarkt die zusätzlichen 375 t gar nicht benötigte. Die Industrienachfrage war aufgrund des gefallenen BIP der USA im ersten Quartal wahrscheinlich zurückgegangen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden zudem weniger Silver-Eagle-Münzen verkauft als im Vorjahr die Netto-Lagerbestände der Comex änderten sich nur geringfügig.

Textquelle und kompletter Artikel ->   http://www.goldseiten.de/artikel/251227--Hat-der-weltweite-Run-auf-Silber-begonnen-Steht-uns-bald-ein-Engpass-bevor.html

Donnerstag, 9. Juli 2015

Marktturbulenzen: Chinas Investoren erleben schlimmsten Tag seit 2007



Die Talfahrt an Chinas Börse beschleunigt sich. Trotz Gegenmaßnahmen der Regierung und Notenbank ist der Index Shanghai Composite zeitweise um bis zu 8,2 Prozent eingebrochen. Mehr als 1000 Werte wurden vom Handel ausgesetzt.

Der Ausverkauf an den chinesischen Aktienbörsen beschleunigt sich. Die wichtigsten Indizes CSI 300 und Shanghai Composite fielen am Mittwoch zur Eröffnung des Marktes um sieben Prozent. Die für die Aktienmärkte zuständige Aufsichtsbehörde sprach von einer Panikstimmung.

Mehr als 1000 Unternehmen nicht im Handel

Die Investoren bekommen Angst, weil die Stabilisierungsmaßnahmen der chinesischen Regierung und der Notenbank bisher nicht die gewünschte Wirkung zeigen. Der Shanghai Composite sackte zeitweise um mehr als acht Prozent ein. Das ist der größte Tagesverlust seit 2007. Im weiteren Tagesverlauf konnte er sich wieder etwas stabilisieren.

 Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/marktturbulenzen-chinas-investoren-erleben-schlimmsten-tag-seit-2007-13690905.html

Montag, 6. Juli 2015

Kommt bald die Teilenteignung der Sparer?


Die EU arbeitet gemeinsam mit dem IWF an finanziellen Enteignungsplänen, obwohl dies jeglichen rechtlichen Grundsätzen widerspricht. Ziel: Rettung der Banken und der Staatsfinanzen.

Nach den EU-Verträgen ist keine Kapitalverkehrskontrolle in der EU vorgesehen.  In Art. 26 (2) AEUV wird explizit auf den freien Kapitalverkehr rekurriert. In Art. 35 AEUV werden Ausfuhrbeschränkungen, also auch die Ausfuhr von Kapital, verboten. In Art. 58 und Art. 59  AEUV werden die Bestimmungen zum freien Kapitalverkehr näher definiert. Der freie Kapitalverkehr entspricht der Liberalisierungspolitik. Überall dort, wo der freie Warenverkehr stattfinden kann, soll er nicht durch Kapitalbeschränkungen behindert werden – das entspricht nicht den Liberalisierungsgrundsätzen der EU und des freien Marktes. Also aufgepasst: wer immer den freien Bargeldverkehr unterbinden oder sogar systembedingt einschränken will, handelt gegen die EU-Verträge. Deutschland hat seine Kapitalverkehrskontrollen abgeschafft, weil der freie Kapitalverkehr durch die EU-Verträge gewährleistet und gesichert wird.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.contra-magazin.com/2015/07/kommt-bald-die-teilenteignung-der-sparer/

Freitag, 3. Juli 2015

Barzahlung über 3000 Euro wäre dann illegal - Erster Schritt zur Bargeld-Abschaffung? NRW-Minister will Obergrenze für Barzahlung



In Ländern wie Italien darf man nur bis zu einer Grenze von 1000 Euro bar zahlen – alles darüber ist verboten. NRW-Finanzminister von Norbert Walter-Borjans (SPD) will für Deutschland eine ähnliche Regelung: Bei 2000 bis 3000 Euro soll Schluss sein - weil auch Schwarzgeldgeschäfte und Steuerhinterziehung in bar abliefen.

Im Kampf gegen Schwarzgeldgeschäfte und Steuerhinterziehung fordert Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) eine Obergrenze für das Bezahlen mit Bargeld. „Die wesentlichen kriminellen Finanzgeschäfte erfolgen bar“, begründete er am Freitag in Düsseldorf seinen Vorstoß.  

In anderen Ländern gebe es solche Höchstgrenzen bereits. Etwa Italien, wo Bargeschäfte seit längerem bei 1000 Euro gedeckelt sind. In Frankreich solle dieses Limit für dort ansässige Steuerzahler auf 1000 Euro herabgesetzt werden. In Deutschland müsste die Grenze wegen der anderen „Bezahlkultur“ höher liegen, etwa bei 2000 oder 3000 Euro, sagte Walter-Borjans.