Samstag, 20. Juni 2015

Plant die EU schnellen Zugriff auf Geld der Sparer?



Wenn jetzt die Alarmglocken bei den Schlafschafen noch nicht läuten, wann dann? Etliche Banken stehen aufgrund ihrer vielen Leichen (Schrottanleihen, Derivatemüll …) im Keller vor dem Ruin. Um diesen Ruin abzuwenden, müssen sie ihre Kunden anzapfen. Damit dieser Coup gelingt, brauchen die Banken die Unterstützung der Regierungen und der EU-Verbrecherbande mit Sitz in Brüssel. Im Prinzip geht das ganz einfach und schnell über die Bühne, wie folgender Aufsatz darlegt.

«Zypern» war nur ein «Probespiel», lassen wir uns aus Brüssel berichten. Der Griff nach dem Geld der Anlegergemeinde soll jetzt europaweit vorbereitet werden. «Um dann plötzlich und ohne Vorwarnung zuschlagen zu können», wird süffisant nachgereicht. In der Tat mehren sich die Gerüchte und auch Anzeichen, dass die EU Richtlinien für einen «Blitz»-Zugriff auf die Bankkonten vorbereitet. Im Klartext: Um die Banken-Krise in Europa nicht in einen Crash münden zu lassen, werden Zwangs-Beteiligungen von Sparern und Einlegern künftig viel schneller ausgeführt als beim «Probelauf» in Zypern. Ziel: die Banken-Rettung an einem einzigen Wochenende durchzuziehen. Der normale Bank-Kunde sieht dann erst am Montagmorgen, dass sein Konto übers Wochenende belastet worden ist.

Glaubt man den sich verstärkenden Gerüchten, so arbeitet die EU bereits an einem Masterplan, um die Kontoinhaber stärker mit in die Bankensanierung einzubeziehen. Für die EU intern heisst das, es solle mit Hochdruck ein Plan zur schnelleren Bankenrestrukturierung erarbeitet werden. Hier die Vorgaben: Von Freitagabend bis Montag soll das Ganze abgeschlossen werden können. Im Idealfall merken das die Kontoinhaber gar nicht. Denn sie würden frühestens am Montagmorgen sehen, dass ihr Konto entsprechend belastet wurde. So wollen die Experten in Brüssel verhindern, dass ein Banken-Run ausgelöst wird und/oder dass die Banken vorübergehend geschlossen werden müssten. Optimisten unter den treibenden Kräften in Brüssel rechnen gar damit, dass noch in diesem Jahr eine entsprechende Richtlinie erlassen werden könnte.

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