Sonntag, 28. Juni 2015

Politik greift ungehemmt zu: Wird unsere Altersvorsorge nur noch ein Gnadenbrot sein?


 
Es gab einmal eine alte Zeit, da vertrauten Menschen noch auf die gesetzliche Rente und sparten sogar etwas dazu, um sich fürs Alter ein Polster anzulegen. Doch dann kam der Staat, besteuerte Lebensversicherungen und Kapitalanlagen. Und dann fielen die Zinsen gen Null.

Preisfrage: Wie kann der Staat sicherstellen, dass die Einnahmen aus der Kapitalertragsteuer auch bei niedrigen Zinsen steigen? Ganz einfach: Der Finanzminister hebt die Steuern dramatisch an.

Wenn wie geplant bis zum Jahr 2017 der automatische Steuer-Informationsaustausch zwischen Staaten eingeführt ist, spreche nichts mehr dafür, den Abgeltungsteuersatz auf 25 Prozent zu belassen, signalisierte in der vergangenen Woche Wolfgang Schäuble. „Damals bei der Einführung war das Argument, man müsse sich mit geringeren Sätzen zufriedengeben, weil in einer globalisierten Wirtschaft sonst massive Steuer- und Kapitalflucht drohe“, sagte Schäuble. Das gelte aber nun nicht mehr. Besser „25 Prozent von x als 45 Prozent von nix“ - das war gestern.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/politik-greift-ungehemmt-zu-wird-unsere-altersvorsorge-nur-noch-ein-gnadenbrot-sein_id_4768426.html

Samstag, 27. Juni 2015

Angst vor der Blase: Chinas Zentralbank senkt den Zins


In China stürzen die Börsenkurse. Es herrscht Angst vor einer Blase und einer Rezession. Die Notenbank stemmt sich dagegen. 

Die chinesische Zentralbank hat ihren Leitzins erneut um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Wie die Zentralbank am Samstag mitteilte, beträgt der Leitzins von Sonntag an 4,85 Prozent, während die Zinsen für Einlagen mit einer Laufzeit von einem Jahr auf 2,0 Prozent sinken. Es ist bereits die vierte Senkung des Leitzinses seit November. Die Zentralbank will damit einer Verlangsamung des Wachstums in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt begegnen. Die Ankündigung erfolgte einen Tag nach einem spektakulären Einbruch der Börsen.

Die Börsen in Shanghai und Shenzhen waren am Freitag um mehr als sieben Prozent eingebrochen. Laut Analysten zeigte sich darin die zunehmende Nervosität der Anleger angesichts des dramatischen Anstiegs der Börsenkurse in den vergangenen Monaten. So hatten die Kurse in den ersten fünf Monaten des Jahres um rund 50 Prozent zugelegt. Anleger fürchten nun eine Blase, da die Grunddaten der Wirtschaft in der Volksrepublik weiterhin keinen Anlass zur Euphorie geben.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.faz.net/aktuell/finanzen/anleihen-zinsen/angst-vor-der-blase-chinas-zentralbank-senkt-den-zins-13671450.html

Freitag, 26. Juni 2015

Wo die wahre Geldbombe tickt


Das EuGH-Urteil zum Anleihen-Ankaufprogramm der EZB lenkt nur von der wirklich gigantischen Finanz-Giftmüll-Halde ab: Wie uns die EZB hinters Licht führt.

Während momentan alle Welt auf Griechenland blickt hat die EZB aus Luxemburg die Bestätigung ihrer irrsinnigen Politik bekommen. Nichtsdestotrotz ist es ratsam, das undurchsichtige Treiben der EZB genauer unter die Lupe zu nehmen und zu betrachten, wie uns die EZB offensichtlich hinters Licht führt.
Nachdem in Deutschland rund elftausend Bürger der Beschwerde mehrerer deutscher Politiker gegen das OMT-Programm (Anleihenankaufprogramm der EZB) angeschlossen hatten, hat das Bundesverfassungsgericht die Entscheidung über die Rechtmäßigkeit des Programms dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorgelegt (siehe GEOLITICO „Bis Europa in Trümmern liegt“).

 

Das Urteil ist ein Freibrief


Am 16. Juni 2015 hat der EuGH in Luxemburg entschieden, dass die Europäische Zentralbank (EZB) Staatsanleihen von kriselnden Euro-Ländern kaufen darf. Somit hat die EZB von höchst richterlicher Instanz grünes Licht für den irrsinnigen Ankauf von Staatsanleihen bekommen. Das Gericht sieht den Vorwurf der verdeckten Staatsfinanzierung nicht als gegeben. Nicht nur Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), sieht das wesentlich anders: „Die EuGH-Entscheidung widerspricht in den meisten Punkten der Vorlage des Bundesverfassungsgerichts“. Auch Clemens Fuest, Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, vertritt die Meinung, dass der EuGH sich irrt, und dass das Anleiheprogramm ein Rettungsprogramm der EZB für die hoch verschuldeten Peripheriestaaten ist und dass dies Fiskalpolitik und keine Geldpolitik sei.
Das Urteil ist ein Freibrief in Höhe von Hunderten Milliarden Euro für die Umverteilung von Haushaltsrisiken unter den EU-Staaten. Jetzt haben wir von höchst richterlicher Stelle das Go für die Vergemeinschaftung der Haftung für Staatsschulden, welche es doch eigentlich nie hätte geben sollen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass dieses Notenbankexperiment zweifellos scheitern wird.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.geolitico.de/2015/06/25/wo-die-echte-geldbombe-tickt/

Mittwoch, 24. Juni 2015

Raus aus der EU? Eintragungswoche für Volksbegehren startet

Ab heute bis einschließlich 1. Juli haben Österreichs Bürger die Möglichkeit, sich per Volksbegehren für den Austritt Österreichs aus der Europäischen Union auszusprechen. Unterschreiben mindestens 100.000 Menschen, so müssen die Anliegen der Initiatoren im Parlament behandelt werden.

Medien schweigen Anliegen tot

Österreichs Medien sind in ihrer Haltung zur Europäischen Union völlig gleichgeschaltet. Selbst Kritik in der Union wird journalistisch bekämpft, ein Austritt ist außerhalb des Vorstellbaren. Folglich wird das Volksbegehren totgeschwiegen. Nicht einmal der Umstand, dass heute die Eintragungswoche beginnt, ist allen maßgeblichen Zeitungen eine Meldung wert, viele handeln es in nur wenigen Zeilen ab.

Unzensuriert.at hat dieses Medienverhalten vorhergesehen und sich daher bereits Anfang Juni in der zweiten Ausgabe von Unzensuriert-TV intensiv mit den Argumenten der EU-Gegner auseinandergesetzt. Der renommierte Journalist und Herausgeber des COMPACT-Magazins, Jürgen Elsässer, ist einer der lautesten Kritiker. Unzensuriert-TV traf ihn in Leipzig und gestaltete diesen Beitrag:



Textquelle und kompletter Artikel ->   http://www.unzensuriert.at/content/0018063-Raus-aus-der-EU-Eintragungswoche-fuer-Volksbegehren-startet

Samstag, 20. Juni 2015

Plant die EU schnellen Zugriff auf Geld der Sparer?



Wenn jetzt die Alarmglocken bei den Schlafschafen noch nicht läuten, wann dann? Etliche Banken stehen aufgrund ihrer vielen Leichen (Schrottanleihen, Derivatemüll …) im Keller vor dem Ruin. Um diesen Ruin abzuwenden, müssen sie ihre Kunden anzapfen. Damit dieser Coup gelingt, brauchen die Banken die Unterstützung der Regierungen und der EU-Verbrecherbande mit Sitz in Brüssel. Im Prinzip geht das ganz einfach und schnell über die Bühne, wie folgender Aufsatz darlegt.

«Zypern» war nur ein «Probespiel», lassen wir uns aus Brüssel berichten. Der Griff nach dem Geld der Anlegergemeinde soll jetzt europaweit vorbereitet werden. «Um dann plötzlich und ohne Vorwarnung zuschlagen zu können», wird süffisant nachgereicht. In der Tat mehren sich die Gerüchte und auch Anzeichen, dass die EU Richtlinien für einen «Blitz»-Zugriff auf die Bankkonten vorbereitet. Im Klartext: Um die Banken-Krise in Europa nicht in einen Crash münden zu lassen, werden Zwangs-Beteiligungen von Sparern und Einlegern künftig viel schneller ausgeführt als beim «Probelauf» in Zypern. Ziel: die Banken-Rettung an einem einzigen Wochenende durchzuziehen. Der normale Bank-Kunde sieht dann erst am Montagmorgen, dass sein Konto übers Wochenende belastet worden ist.

Glaubt man den sich verstärkenden Gerüchten, so arbeitet die EU bereits an einem Masterplan, um die Kontoinhaber stärker mit in die Bankensanierung einzubeziehen. Für die EU intern heisst das, es solle mit Hochdruck ein Plan zur schnelleren Bankenrestrukturierung erarbeitet werden. Hier die Vorgaben: Von Freitagabend bis Montag soll das Ganze abgeschlossen werden können. Im Idealfall merken das die Kontoinhaber gar nicht. Denn sie würden frühestens am Montagmorgen sehen, dass ihr Konto entsprechend belastet wurde. So wollen die Experten in Brüssel verhindern, dass ein Banken-Run ausgelöst wird und/oder dass die Banken vorübergehend geschlossen werden müssten. Optimisten unter den treibenden Kräften in Brüssel rechnen gar damit, dass noch in diesem Jahr eine entsprechende Richtlinie erlassen werden könnte.

Sorgen um Ersparnisse: Gespielte Gelassenheit vor Griechenlands Banken



Die Banken in Griechenland bemühen sich um Normalität – keine Panik, keine Furcht soll aufkommen. Doch die Ruhe von Mitarbeitern wie auch Kunden ist bei genauerem Hinsehen nur vordergründig. 

Athen  Mit betont einladender Geste winkt die Bankmitarbeiterin das dunkelblonde Mädchen an den Tresen heran. Seit mindestens einer Viertelstunde steht es mit seinen Eltern am Ende einer Warteschlange vor dem Schalter der Alphabank im Athener Flughafen. Nur sehr zögerlich geht es hier an diesem Freitagmorgen voran.

Die Angestellte reicht dem Kind eine bunte, flache Pappschachtel mit Fruchtgummi. Das Mädchen strahlt, die Mutter ebenfalls angesichts der unerwarteten Aufmerksamkeit der Frau im dunklen Strickblazer. So sieht Angst vor einem möglicherweise unmittelbar bevorstehenden Bankrun und Kollaps der griechischen Finanzinstitute sicherlich nicht aus.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.handelsblatt.com/politik/international/sorgen-um-ersparnisse-gespielte-gelassenheit-vor-griechenlands-banken/11944918.html

Freitag, 19. Juni 2015

Öffentliche Schulden auf 2,06 Billionen Euro gestiegen


Bund, Länder und Gemeinden haben im ersten Quartal mehr Schulden angehäuft. Der Bund der Steuerzahler spricht von einem „Alarmsignal“ und hat seine gesamtdeutsche Schuldenuhr in Berlin auf den neuen Stand umgestellt.

Die Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden sind im ersten Quartal gestiegen. Der öffentliche Schuldenstand legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,0 Prozent auf 2,06 Billionen Euro zu, wie das Statistische Bundesamt auf der Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) sprach von einem „Alarmsignal“ und stellte seine gesamtdeutsche Schuldenuhr in Berlin auf den neuen Stand ein. BdSt-Präsident Reiner Holznagel kritisierte in Berlin, dass die Defizite zudem „auf sehr intransparente Weise“ angehäuft würden. „Denn in den unzähligen staatlichen Schattenhaushalten sind mehr als 300 Milliarden Euro Schulden versteckt.“

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.focus.de/politik/deutschland/finanzen-oeffentliche-schulden-auf-2-06-billionen-euro-gestiegen_id_4763351.html

Staatsschulden-Krise: Pleitewelle wird sich bis Ende 2017 dramatisch beschleunigen



Ein altes Sprichwort besagt: „Hüte dich vor Griechen mit Geschenken.“ Das bezieht sich auf die Geschichte mit dem Trojanischen Pferd. Und in Osteuropa gab es lange die Redensart „Pleite wie Griechenland“, was auf die Staatspleiten des Byzantinischen Reichs und die Zeit danach zurückgeht.
Die zwei Serien-Pleitiers in Europa sind Frankreich und Spanien. Die spanischen Staatspleiten, die das Land in einen Serien-Pleitier verwandelten, begannen 1557. Danach kam es 1570, 1575, 1596, 1607 und 1647 zu Staatspleiten. Spanien endete letztlich mit dem Status eines Dritte-Welt-Landes.
Griechenland hält den Rekord für den längsten Zeitraum, wo der Staat bankrott war: Ungefähr 50% der gesamten modernen Geschichte war Griechenland zahlungsunfähig. Portugal hatte Mitte des 16. Jahrhunderts ebenfalls die Zahlungsunfähigkeit ausgerufen. Andere europäische Staaten folgten im 17. Jahrhundert. Hierzu gehört auch Preußen im Jahr 1683, aber Frankreich und Spanien blieben die führenden Pleitiers mit 8 bzw. 6 Staatspleiten.

Seit der griechischen Unabhängigkeit im Jahr 1829 ist Griechenland rund die Hälfte der Zeit im Hinblick auf seine Staatsschulden zahlungsunfähig gewesen.
Warum die Menschen überhaupt Staatsschulden kaufen, ist unerklärlich. Die Rechtsanwälte bemächtigen sich des Staats und verabschieden Gesetze, mit denen Staatsschulden „Qualitätsstatus“ verliehen wird, obwohl diese Papiere in Wahrheit nicht besichert sind und typischerweise immer zur vollumfänglichen Vernichtung der Kapitalformation führen. Und wenn die Wirtschaft mit hineingezogen wird, so wie es im alten Rom der Fall war, kommt gewöhnlich ein Dunkles Zeitalter dabei heraus.

Griechenland ist der aktuelle Versager. Das Land hat in moderner Zeit mindestens 5 Mal die Zahlungsunfähigkeit auf vom Ausland gehaltene Staatsschulden erklärt – 1826, 1843, 1860, 1894 und 1932. Die erste Episode fand zu Beginn des griechischen Unabhängigkeitskriegs statt. Die letzte Staatspleite erfolgte während der Großen Depression Anfang der 1930er Jahre. Zusammengenommen war Griechenland in moderner Zeit 90 Jahre lang zahlungsunfähig oder 50% des gesamten Zeitraums, seitdem das Land unabhängig ist. Das ist Grund, warum die Griechen dazu neigen, Steuerhinterziehung als Volkssport zu erachten, da sie sich aus Erfahrung im Klaren darüber sind, dass man dem Staat nicht trauen kann.

Und obwohl Viele das Niveau an Staatspleiten in Griechenland als extrem erachten, ist das Land damit weltweit noch nicht einmal ansatzweise an der Spitze. Venezuela und Ecuador führen die moderne Zeit mit jeweils 10 Staatspleiten an – beide Länder teilen sich die Ehre, die größten Serien-Pleitiers der Neuzeit zu sein. Trotzdem gilt Dummheit unter den Anleihehaltern als Tugend, da sie immer wieder zum Staat zurückkehren und nach noch mehr Anleihen verlangen.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.propagandafront.de/1253990/staatsschulden-krise-pleitewelle-wird-sich-bis-ende-2017-dramatisch-beschleunigen.html

Donnerstag, 18. Juni 2015

Amerikanische Notenbank: Die Zinswende bleibt aus


Weil sie das Wachstum der amerikanischen Wirtschaft wieder pessimistischer sieht, hat sich die Vorsitzende der Federal Reserve entschieden, den Leitzins nicht anzuheben. Zudem warnt Janet Yellen vor Folgen der griechischen Schuldenkrise. 

Die amerikanische Notenbank Federal Reserve schiebt die Zinswende weiter hinaus. Der Offenmarktausschuss um die Fed-Chefin Janet Yellen entschied am Mittwochabend, den Leitsatz auf dem Rekordtief von null bis 0,25 Prozent zu belassen. Dort verharrt er seit dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise Ende 2008. Ein Schwächeanfall der Wirtschaft zu Jahresbeginn kam der Fed bei ihren Plänen in die Quere, Zentralbankgeld erstmals seit Mitte 2006 wieder zu verteuern. Seither hat sich die Wirtschaft nach Ansicht der Währungshüter jedoch wieder einigermaßen erholt.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.faz.net/aktuell/finanzen/anleihen-zinsen/amerikanische-notenbank-die-zinswende-bleibt-weiter-aus-13653274.html

Mittwoch, 17. Juni 2015

Gold und Silber sind die günstigsten Anlagen der Welt



Aktien, Anleihen und Immobilien sind derzeit total überteuert. Gold und Silber hingegen sind die preiswertesten Vermögenswerte auf diesem Planeten. Diese Aussage traf der erfahrene Investmentstratege John Embry.

Wie wird sich Gold und Silber in der nächsten finanziellen Kernschmelze verhalten? John Embry, Senior Investment Strategist bei Sprott Asset Management mit 45 Jahren Berufserfahrung, sagte im Interview mit USA Watchdog: „Ich halte Aktien für stark überbewertet, noch mehr überbewertet sind Anleihen und ich würde auch Immobilien in diesen Topf werfen.“

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.gegenfrage.com/gold-und-silber-sind-die-guenstigsten-anlagen-der-welt/

Dienstag, 16. Juni 2015

Schuldenkrise: Tsipras wirft IWF kriminelle Politik vor


Eine Einigung der Eurogruppe mit Athen wird immer unwahrscheinlicher. Der griechische Staatsbankrott rückt näher, und Ministerpräsident Tsipras verliert in seiner Wortwahl wieder einmal das Maß. Am Abend schaltete sich Amerika in den Konflikt ein. 

Die griechische Regierung hat ihre Rhetorik gegenüber den internationalen Kreditgebern noch einmal verschärft und keinerlei Kompromissbereitschaft in den Verhandlungen über Reformen in Griechenland erkennen lassen. Ministerpräsident Alexis Tsipras griff am Dienstag in Athen besonders den Internationalen Währungsfonds (IWF) und die Europäische Zentralbank (EZB) an. Diese hätten sein Land „stranguliert“. Der IWF verfolge zudem eine „destruktive“ und „beinahe kriminelle“ Politik.

Finanzminister Giannis Varoufakis fügte in einer Rede auf Kreta hinzu, die von den Gläubigern geforderten Sparmaßnahmen kämen einer Erniedrigung der Griechen gleich. Die Kreditgeber forderten sein Land „mit Sadismus“ auf, jene zu belasten, die bereits schwer von der Krise getroffen seien. Zum Treffen der Eurogruppe am Donnerstag in Luxemburg werde er keine neuen Kompromissvorschläge vorlegen, sagte der Minister weiter.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland/schuldenkrise-tsipras-wirft-iwf-kriminelle-politik-vor-13650863.html

Sonntag, 7. Juni 2015

Griechenland: Wäre der Euro-Austritt doch ansteckend?



Macht euch wegen Griechenland keine Sorgen, ein Austritt aus dem Euro ist nicht mehr ansteckend. So hatte man uns beruhigt. Doch jetzt zittern die Finanzmärkte plötzlich doch wieder vor dem Grexit. 

Der vergangene Freitag war kein guter Tag für die Anleger. Der deutsche Aktienindex Dax rauschte unter die Marke von 11200 Punkten und damit unter sein Tief aus dem Monat Mai. In der vergangenen Woche hat er damit rund zwei Prozent verloren – das lag auch an der ständigen Unsicherheit wegen Griechenland. Bereits in der Woche davor gab es ein seltsames Auf und Ab an den Börsen: Am Mittwoch hieß es, die Kurse stiegen, wegen Griechenland.

Am Donnerstag und Freitag dann sanken die Kurse. Diesmal argumentierten die Börsianer, die Aussichten auf eine Einigung mit Griechenland seien wohl doch nicht so gut. Die Anleger blieben nervös – auch wegen starker Ausschläge an den Anleihemärkten und dem Wechselkurs des Euros.
Was ist da los? Treibt die Sorge um eine Insolvenz Griechenlands und sein mögliches Ausscheiden aus dem Euro die Märkte jetzt womöglich doch stärker um als bislang gedacht?

Auf fremde Hilfe angewiesen

„Die Luft wird dünn“, schreiben die Volkswirte des Bankhauses Oppenheim.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.faz.net/aktuell/finanzen/was-passiert-wenn-griechenland-doch-aus-der-euro-zone-fliegt-13632758.html

Samstag, 6. Juni 2015

Euro: Höhenflug zum Super-Euro eine Maskerade sondergleichen



Es ist mal wieder an der Zeit, das Haupt zu schütteln anhand solch haarsträubender Nachrichten: „Euro setzt jüngsten Höhenflug fort“ Was für eine Farce! Da wird gejubelt, was das Zeug hält, weil der Euro in den letzten Tagen, also seit Wochenanfang um sage und schreibe 4 (in Worten: Vier) US-Cent gestiegen ist!

Wahnsinn! Grund für diesen „rasanten“ Anstieg sollen „positiv” klingende Kommentare des EZB-Chefs Draghi gewesen sein. Außerdem soll es eine steigende Nachfrage nach dem Euro geben, welche ebenfalls den Euro anziehen läßt. Ja, ja. Der gute steigende Euro. Nur mal so zur Erinnerung:

Derzeit steht der Euro bei 1,1249 US-Dollar (Stand: 04.06. um 19:30) Uhr). Zu Beginn der Woche stand selbiger noch zwischen 1,09 und 1,10 USD, und in der Woche davor hatte der Euro seinen Tiefpunkt bei 1,0832 USD. So gesehen steigt der Euro tatsächlich, ob rasant? Nun, da kann man geteilter Meinung sein. Analysten würden jetzt hochrechnen, daß bei gleichbleibender Tendenz der Euro zum Jahresende um rund weitere 180 US-Cent steigen könnte.

Aber mal ehrlich, schauen Sie sich die Chart-Tafel für den Euro einmal genauer an, da stand der Euro im Mai bereits bei 1,14 US-Dollar. In den letzten drei Monaten hatte der Euro seinen Tiefpunkt bei rund 1,04 US-Dollar, während er in den letzten sechs Monaten seinen Höchststand bei 1,25 fand. Das ist viel, glauben Sie? Von wegen. Mitte Juli 2008 stand der Euro bei rund 1,60 US-Dollar! Das war eine Marke und des Euros Höchststand der letzten 10 Jahre.

Freitag, 5. Juni 2015

Steigende Renditen - Anleger verkaufen in großem Stil ihre Anleihen



Nach den Aussagen von EZB-Präsident Draghi wird der Markt für Staatsanleihen abermals von einer Verkaufswelle überrollt. Die Renditen steigen deutlich. 

Der Markt für Staatsanleihen wird abermals von einer Verkaufswelle überrollt - nachdem sich Anleger bereits vor kurzem in großem Stil von Papieren getrennt hatten. Am Donnerstag fielen die Kurse auf der ganzen Welt weiter zurück. In Deutschland näherte sich der Zins für zehnjährige Bundesanleihen mit großen Schritten wieder der Marke von 1 Prozent. Erst Mitte April war er auf ein Rekordtief von 0,05 Prozent gefallen. Auch im übrigen Europa, in Asien und in den Vereinigten Staaten hielt der Rendite-Anstieg der vergangenen Tage an.
Der sogenannte Euro-Bund-Future, der die Kursentwicklung von Bundeswertpapieren beschreibt, fiel am Vormittag um 0,92 Prozent auf 149,79 Punkte. Im Gegenzug stieg die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe, die sich gegensätzlich zum Kurswert bewegt, auf ein neues Jahreshoch: In der Spitze kletterte der Zins auf 0,99 Prozent.
Die jüngste Episode folgt auf einen ersten Ausverkauf von Mitte April bis Anfang Mai. Damals war von einem „Anleihe-Crash“ die Rede. Vor allem Preisdaten aus dem Euroraum werden als Grund genannt.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.faz.net/aktuell/finanzen/anleihen-zinsen/anleger-verkaufen-in-grossem-stil-ihre-anleihen-13629038.html

Donnerstag, 4. Juni 2015

Deshalb ist die Angst vor dem Bargeld-Aus vollkommen gerechtfertigt


Wer seine Putzfrau nicht schwarz beschäftigt, muss eine bargeldfreie Welt nicht fürchten, könnte man meinen. Doch der Bann von Geldscheinen kann  für jeden von uns hohe Einbußen zur Folge haben – und wir können nichts dagegen tun.

„Ich zahl‘ eh immer mit Karte.“ Dieser Kommentar fällt oft als erstes, wenn es um die Abschaffung des Bargelds geht. Wer braucht heute schon noch Scheine und Münzen. Die Oma, die an der Kasse ihre Cents zusammenzählt, nervt. Der Parkautomat, der partout nur Münzen nimmt, genauso. Schweden fährt sogar eine Anti-Bargeld-Kampagne mit genau diesen Argumenten.

Neben alten Menschen würden nur Kriminelle noch von Bargeld abhängig sein, so die zugespitzte Botschaft einiger Ökonomen.  Drogenhändler, Steuerhinterzieher und Mafiosi mit ihren silbernen Geldkoffern und Bankschließfächern.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.focus.de/finanzen/banken/kommt-jetzt-die-totale-ueberwachung-die-angst-vor-der-bargeldabschaffung-ist-vollkommen-gerechtfertigt_id_4723495.html

Mittwoch, 3. Juni 2015

Morgan Stanley: Inflation wird schnell steigen, QE vorzeitig enden



Die amerikanische Großbank Morgan Stanley erwartet einen schnellen Anstieg der Inflation in der Eurozone. Und: das QE der EZB werde daher vorzeitig enden, bereits ab Sommer 2016 rechnet die Bank mit einem “Tapering” der EZB, sprich mit der Reduzierung der Anleihekäufe.

Bislang hatte die EZB stets betont, das Anleihekaufprogramm bis mindestens September 2016 durchführen zu wollen, falls die Inflation nicht ausreichend anziehe, sogar länger. Die Märkte gehen bisher davon aus, dass die europäische Notenbank ihr Versprechen wahr macht und das Programm wie geplant durchziehen wird.

Der stärkere Anstieg der Verbraucherpreise habe zwar den Konsens überrascht, nicht aber sie, so die Analysten von Morgan Stanley in ihrem Kommentar:
“Unsere Reflations-Story unterscheidet sich ziemlich von der Markterwartung niedriger Inflationsraten über eine lange Zeit”.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://finanzmarktwelt.de/morgan-stanley-inflation-wird-schnell-steigen-qe-vorzeitig-enden-12974/