Samstag, 9. Mai 2015

Gefährlich Notenbankenpolitik - Finanzmarktrisiken und Nebenwirkungen


Die Bemühungen der Alchimisten in den Notenbanken einen Crash zu verhindern, werden diesen letztlich auslösen. Die Nebenwirkungen der unbeirrt weiter verfolgten Nullzinspolitik werden immer deutlicher. 

Befürchtungen, die Europäische Zentralbank (EZB) könnte ihr erst im März gestartetes Gelddruckprogramm wegen des "Konjunktur(prognosen)wunders" in Europa wieder einstellen, begegnete der neue Chef-Magier der Märkte, EZB-Präsident Mario Draghi, gleich mit zwei beunruhigenden Versprechen: Wie geplant, werden 1.140 Milliarden Euro frisch gedruckt, komme was wolle („Unser Fokus wird auf der vollen Umsetzung unserer Maßnahmen liegen.“), selbst um den Preis, die Wahrscheinlichkeit einer nächsten Krise zu erhöhen („Wir sind uns sehr wohl bewusst, dass niedrige Zinsen für eine lange Zeit den Nährboden für Ungleichgewichte bilden können)!
Das neuerliche EZB-Druckversprechen und die sich weiter deutlich abschwächende US-Konjunktur beflügelten im April abermals die Märkte, so dass – neben Dax oder S&P 500 – nun auch die US-Technologiebörse Nasdaq ihr 2000 markiertes Blasenhoch nach 15 Jahren überwinden konnte.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/gefaehrlich-notenbankenpolitik-finanzmarktrisiken-und-nebenwirkungen/11753026.html

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen