Freitag, 10. April 2015

Starker Dollar - Es droht eine neue Finanzkrise


Viele Schwellenländer haben das niedrige Zinsniveau Amerikas dazu genutzt, sich in Dollar zu verschulden. Die Summen sind beunruhigend groß. Sollte der Kurs der Währung steigen, droht ein Dominoeffekt, der zu einem neuen Fiasko für die Weltwirtschaft führen könnte.

Die alte Finanzkrise ist noch nicht verdaut, da kündigt sich neues Unheil an: eine Finanzkrise, die in Schwellenländern ihren Ausgang nimmt. Sie hängt mit dem starken Dollar zusammen. Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, hat in fast jeder ihrer größeren Reden der jüngeren Zeit darauf hingewiesen. Das zeigt, dass der Währungsfonds in großer Sorge ist.

Viele Schwellenländer haben das niedrige Zinsniveau der Vereinigten Staaten genutzt, sich in Dollar zu verschulden. Das betrifft besonders Unternehmen in Schwellenländern, die im schlimmsten Fall hohe Schulden in Dollar aufgenommen haben, unter den stark gefallenen Rohstoffpreisen leiden und steigende Kreditkosten zu bewältigen haben. Viele der Unternehmen haben nach Erkenntnis des Währungsfonds ihre hohe Dollarposition nicht abgesichert.

Wertsteigerung des Dollar gefährlich
Deshalb ist für einige von ihnen die Entwicklung des Dollars eine Katastrophe. Die amerikanische Währung hat real gegenüber einem Korb der wichtigsten Währungen binnen des letzten halben Jahres zwölf Prozent an Wert gewonnen.

 Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/fruehaufsteher/lauert-eine-neue-finanzkrise-am-horizont-13530593.html

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