Sonntag, 26. April 2015

Mit Gold und Silber gegen die Papiergeldblase


Wer Gold und Silber favorisiert, hat in diesen Tagen gewiss keinen Anlass zu Freudentänzen. Mainstream-Kommentatoren der Edelmetallmärkte führen lächerliche Argumente ins Feld, wenn es darum geht, zu erklären, warum die Preise an einem Tag steigen und schon am nächsten Tag wieder fallen. Immerhin lässt sich eines deutlich erkennen: Sobald der Goldhandel an der New Yorker Terminbörse Comex beginnt, kommt es in der Regel kurzfristig zu scharfen Preiseinbrüchen wie zuletzt wieder am vergangenen Freitag. Sie sind allerdings längst nicht mehr so nachhaltig wie noch vor zwei Jahren.

Gold- und Silber-Anlegern ist unter diesen Umständen dringend zu raten, sich von den Marktteilnehmern an der Comex nicht nervös machen zu lassen. Denn bisher haben Termingeschäfte noch nie einem mehrjährigen Trend standgehalten. Sie entsprechen, um eine Metapher zu benutzen, dem Hin und Her eines Hundes, der durch Vorwärts- und Rückwärtslaufen die Strecke seines Herrchens während eines Spaziergangs mehrfach zurücklegt.

Was spricht dafür, dass die Preise der Edelmetalle noch in diesem Jahr zum nächsten Aufwärtstrend ansetzen werden? Als Leser(in) von goldseiten.de kennen Sie wahrscheinlich alle entscheidenden Argumente, sodass ich mich hier auf einen Zusammenhang konzentriere, der den meisten Anlegern so kaum bewusst ist: auf das Verhältnis von Edelmetallpreisen zu de facto null Zinsen. Es hat etwas mit Überraschungseffekten zu tun, ausgelöst durch die Niedrigzinspolitik der führenden Zentralbanken.

Die Entwicklung an den Kapitalmärkten birgt nämlich eine gewisse Tragik, und die wird Konsequenzen haben. Ausgangspunkt sind, wie gerade erwähnt, die Zentralbanken. Sie haben es geschafft, die Zinsen so weit zu senken, dass es zu einer Anleihenblase gekommen ist. Wie kann man aus ihr die Luft ablassen? Erste Alternative: durch höhere Zinsen. Zweite Alternative: durch die richtigen Worte vonseiten der Zentralbanken zur passenden Zeit. Dritte Alternative: Indem man alles so weiter laufen lässt wie bisher und in Kauf nimmt, dass die Blase irgendwann von allein platzt.

 Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.goldseiten.de/artikel/241855--Mit-Gold-und-Silber-gegen-die-Papiergeldblase.html

Starker Franken und die Folgen - Leiden auf Schweizer Niveau


Der starke Franken treibt seltsame Blüten: Ein Pfarrer schmuggelt Fleisch über die Grenze. Deutsche Immobilien sind bei Schweizern auf einmal heiß begehrt. Und die Schweizer Nationalbank muss Strafzinsen einführen. 

Zürich. Er ist nicht der bekannteste, aber wohl längst der begehrteste Schweizer: Jacob Burckhardt. Das Konterfei des Basler Kulturhistorikers (1818-1897) ist auf der Eintausend-Franken-Note abgebildet - dem weltweit wertvollsten Geldschein, der heute noch gedruckt wird (derzeit 960 Euro). Seit Monaten übersteigt die Nachfrage nach „Burckhardts“ bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) alle Erwartungen. Eine wichtige Ursache dafür ist die anhaltende Schwäche der europäischen Gemeinschaftswährung.

Seit die SNB am 15. Januar die Bindung des Franken an den Euro über einen Mindestkurs aufhob, ist der Kurs der Schweizer Währung - sie gilt vielen als sicherer Hafen in Krisenzeiten - um fast 20 Prozent beinahe auf 1:1 zum Euro angestiegen. Den Mindestkurs durch massive Euro-Aufkäufe in mehrfacher Millionenhöhe zu verteidigen, sei nicht mehr durchzuhalten, erklärte die SNB.

Um den Höhenflug der Eidgenossen-Währung nach Aufgabe des Mindestkurses von 1,20 zu bremsen, ordnete die SNB Strafzinsen von 0,75 Prozent für große Franken-Einlagen an. Da bieten die praktischen Tausender ein wenig Erleichterung: Gebündelt kann man so Millionen Franken in Bankschließfächern bunkern. Laut Recherchen der Schweizer „Sonntags-Zeitung“ fallen für Transport, Tresormiete und Versicherung Kosten von 0,5 Prozent an - weniger als die Negativzinsen der SNB. So ließen sich „pro 10 Millionen rund 25 000 Franken sparen“. Selbst Pensionsfonds würden dies nutzen.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/starker-franken-und-die-folgen-leiden-auf-schweizer-niveau/11683568.html

Samstag, 25. April 2015

Ein Plädoyer für alternative Informationskanäle: Die Medien, das sind wir!


Die etablierten Medien und der Journalismus sind in der Krise. Partikularinteressen und Korruption verhindern in zu vielen Fällen eine freie Berichterstattung und notwendige Herrschaftskritik. Die Lösung liegt in dem Auf- und Ausbau dezentraler Informationskanäle in Bürgerhand. Das Internet bietet uns hierzu nie dagewesene Möglichkeiten. Ein Aufruf zum Aktivwerden. 

von RT Deutsch-Redakteur Florian Hauschild

Information führt zu Wahrnehmung, Wahrnehmung führt zu Handeln, das aufsummierte Handeln ist unsere soziale Realität. Über die vergangenen Jahrtausende – bis heute – üben Partikularinteressen über die Medien Einfluss auf die soziale Ordnung aus. Stets war die Informationsverbreitung eng verbunden mit religiöser, staatlicher oder wirtschaftlicher Herrschaft.

Aktuell ist es vor allem ein eng verknüpftes Netz von Konzernmedien, das Entscheidungen stützt, verhindert, beeinflusst oder herbeiführt. Hinzu kommt die Macht des Agenda Settings, die große Medien ausüben. So legen diese vor allem auch fest, über welche Themen gesamtgesellschaftlich überhaupt gesprochen wird. Gleich einer unsichtbaren Matrix wird ein Rahmen festgelegt in dem wir uns geistig bewegen und aus dem wir nur schwerlich ausbrechen können. Auch als kritischer Nutzer oder Verweigerer der Massenmedien sind wir von diesem Agenda Setting betroffen. Denn wenn unsere unmittelbare Umgebung dergestalt beeinflusst wird, hat dies auch Rückwirkungen auf uns selbst.

Die digitale Revolution menschlicher Kommunikation eröffnet uns erstmals in unserer Geschichte die Möglichkeit, diese ideellen Fesseln zu zerschlagen. Das Internet, als dezentrales, freies Netz ist der Raum in dem wir uns vollends entfalten können und in dem wir – wenn wir bewusst handeln – die Struktur medialer Informationsverbreitung nachhaltig ändern können. Seit vielen Jahren arbeiten engagierte Menschen überall auf der Welt daran, uns Technologien zur Verfügung zu stellen, die diesen wichtigen Schritt nun ermöglichen. An erster Stelle seien hier Blogs genannt. Blogs geben jedem von uns die Möglichkeit selbst zu publizieren, also selbst Teil des Mediennetzes zu sein. Im Verbund, sprich in der Vernetzung, können wir uns gegenseitig informieren und sind fortan nicht mehr oder immer weniger auf die Information großer Konzern- und Staatsmedien angewiesen.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.rtdeutsch.com/18056/headline/ein-plaedoyer-fuer-alternative-informationskanaele-die-medien-das-sind-wir/

Freitag, 24. April 2015

Tarnen, tricksen täuschen – Deutschlands Bundesregierung agiert gegen die eigenen Bürger


Das Bündel unbeantworteter deutscher Fragen zerstört die Zukunft dieser und der nächsten Generation. Unsere deutsche Bundesregierung ist weder in der Lage noch willens, die wichtigsten Fragen der Bürger zu beantworten, geschweige denn sie zu stellen.

Eine Kanzlerin, die zu allen Themen der Politik schweigt. Eine Kanzlerin, die nur Beschwichtigungs-Fetzen plappert. Eine Kanzlerin, für die es scheinbar keine Zukunfts-Themata gibt. Eine Kanzlerin, die sich im öffentlich-rechtlichen Rundfunk (Staatsfunk) als Moral-Christin mit Gutmenschenauftrag und Beruhigungstherapeutin ausgibt. Eine Kanzlerin, die den Bürgern ex Kathedra vorgibt, was die Bürger zu denken und zu wählen haben oder nicht. Eine Kanzlerin, die als treueste Freundin der USA und vertraglich feste Verbündete der angloamerikanischen Finanzoligarchie agiert. Eine Kanzlerin, die den Krieg überall dort mit Waffenlieferungen und Geheimdienstaktionen unterstützt, wo man ihr nicht sofort einen Strick draus drehen kann. Eine Kanzlerin, die einen Bürgerdialog von oben herab durchführt statt direkt mit dem Bürger über seinen Staat zu sprechen. Eine Kanzlerin, die jede Art der Auseinandersetzung meidet. Eine Kanzlerin, die aus Angst vor Kritik oder Diskurs alles in den Eimer des Wohlverhaltens, des Appeasements, der Schwafelei, der Verdummung gibt, um zu hoffen, dass der Staatsbürger zufrieden sei. In der Tat, damit hat sie Erfolg. Die Hälfte der Bürger wollen weder mit Politik etwas zu tun haben, noch über irgendwelche Probleme oder Krisen wissen.  Diese 50 Prozent der Bevölkerung glaubt (glauben heißt: nicht wissen), dass wir Weltmeister sind, und die Welt ein friedlicher Kindergarten ist, die Sonne jeden Tag scheint und ansonsten alles schleifen lässt. Warum werden die Bundesbürger nicht über die politischen Aufgaben und Maßnahmen umfassend informiert?

Die Bundesrepublik ist keine solche. Deutschland ist Besatzungsland der Siegermächte, im Besonderen der USA. Deutschland hat seit 1945 zu keinem Zeitpunkt wirklich volle Souveränität gehabt – so Bundesminister Schäuble vor den Bankern in Frankfurt. Unser Grundgesetz ist keine Verfassung; auf die warten die Deutschen immer noch; Kohl hat sie vorsätzlich nicht gewollt und obendrein den Besatzungsstatus verschärft. Das und noch viel mehr wird in Deutschland nicht abgehandelt; ein Buch mit mindestens 12 Tabus. Verträge werden geheim gehalten, Fragen von Staatsbürgern werden falsch oder gar nicht beantwortet. Dokumente werden im Zweifel als Fälschungen hingestellt. Forschungen wie z.B. von Prof. Foschepoth werden als Verschwörungstheorien hingestellt. Merkel hat sogar ganz geschwind eine angebliche Teilbeherrschung der BRD durch die USA telefonisch mit Obama geklärt und Noten ausgetauscht (das sagt sie, festgehalten in einem Video), so dass die BRD voll souverän ist. Das Bundesverfassungsgericht ( BVerfGE 2, 266 (277); 3, 288 (319f.); 5,85 (126); 6,309 (336,363)) hat deutlich gemacht, dass das Deutsche Reich weiter besteht, dass aber seit 1949, 1953, 1990, 2003, 2006 die BRD eine eigenständige Verwaltungseinheit ohne Staatshoheit ist und dass wir uns in dieser Verwaltungseinheit mit Hilfe der USA, Russlands, Großbritanniens und Frankreichs durch das Grundgesetz organisiert haben.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.contra-magazin.com/2015/04/tarnen-tricksen-taeuschen-bundesregierung-buerger/

Dienstag, 21. April 2015

Heftige Blase am Rentenmarkt


Überhitzungen, Spekulationsblasen und gefährliche Kurseuphorie sieht man nicht nur bei Aktien und Immobilien sondern seit langem auch am Rentenmarkt. Die Kurse vieler Anleihen sind enorm gestiegen, was die Renditen in den Keller drückt.

Renten, Bonds, oder auch Anleihen (ist alles das selbe) sind verbriefte Kredite. Oft werden sie auch einfach nur festverzinste Wertpapiere genannt; bei deutschen Staatsanleihen spricht man umgangssprachlich auch gerne von Bundesschatzbriefen oder Bundesobligationen. Solche Papiere haben einen Nennwert, eine feste Verzinsung und einen Kurs. Die Rückzahlung erfolgt stets zum Nennwert (Kurs 100%). Viele Anleihenkurse liegen aktuell weit über 100% und werden durch den Nennwertkonvergenz-Effekt starke Kurseinbußen sehen, die über die fixe Zinszahlung nur bedingt abgefedert werden können. Steigen die Kurse von Anleihen, dann freuen sich zwar Inhaber von z.B. Rentenfonds, aber die Erwerber dieser Papiere erhalten schlicht keine angemessene Risikoprämie mehr.

Damit die Kurse von Anleihen steigen, müssen 2 Dinge geschehen: Entweder das Zinsniveau sinkt oder das Risiko des Kreditnehmers sinkt. Beides stützt den Kurs und senkt die Rendite. Weil das viele frisch gedruckte Geld panisch Rendite sucht, schossen die Kurse nach oben, was die Renditen drückt. Viele Renditen vergüten längst nicht mehr das Risiko ihrer Kreditnehmer. Zu was fehlende Risikoprämien in einer Geldplanwirtschaft führen können, haben vergangene Krisen eindrucksvoll gezeigt. Bei deutschen Staatsanleihen ist es besonders extrem: 1 bis 7 jährige Laufzeiten rentieren negativ, die 10 jährige Variante wirft magere 0,11% p.a. ab. Der Kursgewinn des Renditerückgangs sieht in Rentenfonds und z.B. Überschussmitteilungen von Versicherern zwar schön aus, aber die nächsten Jahre ist hier nichts mehr zu erwarten.

 Textquelle und kompletter Artikel -> https://pinksliberal.wordpress.com/2015/04/21/heftige-blase-am-rentenmarkt/

Sonntag, 19. April 2015

Die Zocker-»Elite« – 278.000 Milliarden im Feuer


Gerade haben sie noch die jüngste Wirtschaftskrise ausgelöst, jetzt haben exakt diese Leute eine 278 000 Milliarden Dollar schwere Derivatebombe erschaffen, die uns jederzeit um die Ohren fliegen könnte. Wir sprechen hier über eine Blase von absolut unvorstellbarem Ausmaß und wenn die platzt, werden die Vereinigten Staaten die brutalste Wirtschaftskrise ihrer Geschichte erleben.

Bei der vorigen Finanzkrise versprachen uns die Politiker, dafür zu sorgen, dass Banken, die man wegen ihrer Größe und Bedeutung nicht scheitern lassen kann (die so genannten »Too big to fail«-Banken), keine Probleme mehr bereiten würden. Wie Sie jedoch gleich sehen werden, sind diese Banken seitdem noch viel größer geworden. Jetzt können wir uns tatsächlich nicht mehr erlauben, diese Banken untergehen zu lassen.

Die Rede ist von sechs Banken: JPMorgan Chase, Citibank, Goldman Sachs, Bank of America, Morgan Stanley und Wells Fargo. Rechnet man zusammen, mit wie viel Geld diese Banken im Derivategeschäft stecken, kommt man auf eine Summe von mehr als 278 000 Milliarden Dollar. Addiert man andererseits jedoch das Vermögen dieser sechs Banken, kommt man auf gerade einmal 9800 Milliarden Dollar.

Anders gesagt: Diese »Too big to fail«-Banken haben mehr als das 28-Fache ihres Gesamtvermögens ins Derivategeschäft investiert. Das ist absolut verrückt, scheint aber nur wenige Leute zu alarmieren. Momentan scheffeln diese Banken noch ordentlich Gewinne und finanzieren den Wahlkampf unserer wichtigsten Politiker. Da es aktuell keinen Anreiz für die Kreditinstitute gibt, ihr unglaublich riskantes Spiel aufzugeben, machen sie einfach so weiter.

Was genau sind »Derivate« eigentlich? Dabei handelt es sich um Finanzinstrumente, die schrecklich kompliziert ausfallen können. Ich mag es jedoch gerne einfach, deshalb will ich es so erklären: Ganz schlicht gesagt sind Derivate keine Investition. Kaufen Sie eine Aktie, erwerben Sie einen Anteil an einem Unternehmen. Kaufen Sie eine Anleihe, erwerben Sie die Schulden eines Unternehmens.

 Textquelle und kompletter Artikel ->  http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/michael-snyder/die-zocker-elite-278-milliarden-im-feuer.html

Samstag, 18. April 2015

Trotz Wirtschaftswachstum: Die Deutschen haben Geldsorgen


Im weltweiten Vergleich geht es der deutschen Wirtschaft prächtig. In der Bevölkerung macht sich dennoch keine Zuversicht breit – im Gegenteil. 

Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt, dennoch haben viele Deutsche nach einer Umfrage des Zukunftsforschers Horst Opaschowski Geldsorgen und Zukunftsängste. In der Frage nach dem ökonomischen Wohlstand gebe es große Diskrepanzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit. „Da mag es der Wirtschaft noch so gut gehen: Gut und sicher leben können die meisten Bundesbürger derzeit nicht. Sie haben große Zukunftssorgen“, sagte Opaschowski.

Für 75 Prozent der Befragten sei ökonomischer Wohlstand, keine finanziellen Sorgen zu haben, heißt es in der Analyse Opaschowskis und des Markt- und Sozialforschungsinstituts Ipsos. Aber nur 37 Prozent der Befragten sagten, das treffe auf sie zu. Für 63 Prozent ist Wohlstand, seine „materiellen Wünsche erfüllen zu können“. Aber nur 31 Prozent können dies nach eigener Einschätzung. Unklar bleibt dabei allerdings, ab welcher Summe finanzielle Sorgenfreiheit gegeben und die Erfüllung materieller Wünsche möglich ist.

 Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/deutsche-haben-trotz-wirtschaftswachstum-geldsorgen-13543543.html

Donnerstag, 16. April 2015

Attacke gegen Niedrigzins-Politik der EZB - Münchener-Rück-Chef kritisiert: "Märkte abhängig vom billigen Geld"


Nikolaus von Bomhard gehört zu den mächtigsten deutschen Managern. Als Chef des Finanz-Riesen Münchener Rück muss er jedes Jahr Milliardensummen möglichst lukrativ anlegen. Doch in Zeiten der Mini-Zinsen fällt das auch dem Geldprofi immer schwerer.

Der Münchener-Rück-Vorstandschef Nikolaus von Bomhard macht sich Sorgen um sein Geschäftsmodell. Sein Finanzkonzern schaffe es kaum noch, mit Geldanlagen die erforderlichen Renditen zu erzielen. Im Interview mit dem „Handelsblatt“ reitet von Bomhard heftige Attacken gegen die Zinspolitik der Europäische Zentralbank (EZB). Und er fordert von der Politik, überfällige Reformen anzugehen.

"EZB-Politik verfehlt ihr Ziel"

Bomhard gesteht der EZB zu, dass sie mit niedrigeren Zinsen die Wirtschaft in Schwung bringen will. Ziel ist, dass Unternehmen Billig-Kredite verstärkt nachfragen und so für Wachstum sorgen. Laut von Bomhard geht das Kalkül nicht auf. Die meisten Firmen bräuchten solche Kredite nicht. Dafür wögen die negativen Folgen umso schwerer: Nicht kreditwürdige Firmen kämen billig an Geld, das sie vielleicht nie zurückzahlen könnten. Damit holten sich die Banken neue Ausfallrisiken in ihre Bücher.

 Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.focus.de/finanzen/news/attacke-gegen-niedrigzins-politik-der-ezb-muenchener-rueck-chef-kritisiert-maerkte-abhaengig-vom-billigen-geld_id_4616911.html

Freitag, 10. April 2015

Starker Dollar - Es droht eine neue Finanzkrise


Viele Schwellenländer haben das niedrige Zinsniveau Amerikas dazu genutzt, sich in Dollar zu verschulden. Die Summen sind beunruhigend groß. Sollte der Kurs der Währung steigen, droht ein Dominoeffekt, der zu einem neuen Fiasko für die Weltwirtschaft führen könnte.

Die alte Finanzkrise ist noch nicht verdaut, da kündigt sich neues Unheil an: eine Finanzkrise, die in Schwellenländern ihren Ausgang nimmt. Sie hängt mit dem starken Dollar zusammen. Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, hat in fast jeder ihrer größeren Reden der jüngeren Zeit darauf hingewiesen. Das zeigt, dass der Währungsfonds in großer Sorge ist.

Viele Schwellenländer haben das niedrige Zinsniveau der Vereinigten Staaten genutzt, sich in Dollar zu verschulden. Das betrifft besonders Unternehmen in Schwellenländern, die im schlimmsten Fall hohe Schulden in Dollar aufgenommen haben, unter den stark gefallenen Rohstoffpreisen leiden und steigende Kreditkosten zu bewältigen haben. Viele der Unternehmen haben nach Erkenntnis des Währungsfonds ihre hohe Dollarposition nicht abgesichert.

Wertsteigerung des Dollar gefährlich
Deshalb ist für einige von ihnen die Entwicklung des Dollars eine Katastrophe. Die amerikanische Währung hat real gegenüber einem Korb der wichtigsten Währungen binnen des letzten halben Jahres zwölf Prozent an Wert gewonnen.

 Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/fruehaufsteher/lauert-eine-neue-finanzkrise-am-horizont-13530593.html

Gold in Euro – ein großer Gewinn



von Prof. Thosten Polleit

Seit 1999 hat das Gold den Euro-Sparern einen großen Wertzuwachs beschert. Viel spricht dafür, dass das auch künftig so sein wird...

Wer bei Einführung des Euro zu Beginn des Jahres 1999 auf Gold gesetzt hat, kann einen großen Gewinn verbuchen: Aus 100 Euro sind 438 Euro geworden, in der Spitze (September 2012) waren es 547 Euro. Wer zum Beispiel 100 Euro in den DAX investierte, hat nur 231 Euro erzielt. Investoren, die auf den Euro Stoxx 50 setzten, haben nahezu keine Wertzunahme zu verzeichnen.

.....

Dass das Gold (in Euro gerechnet) derart stark „performed“ hat, hat mehrere Gründe. Zum einen wurde der Goldpreis (in US-Dollar) in den letzten Jahren im Zuge eines markanten Rohstoffpreis-Booms in die Höhe getrieben. Zum anderen haben die internationalen Finanzkrisen (2000/2003, 2008/2009) die Nachfrage nach Gold anwachsen lassen – denn Gold ist das ultimative Zahlungsmittel, ist Versicherung gegen Zahlungsausfälle und Geldentwertung.
Jüngst hat das Gold die Euro-Bürger zudem auch gegen den Verfall des Euro-Außenwertes geschützt. Der Goldpreis ist in US-Dollar gerechnet zwar seit Jahresanfang nahezu unverändert geblieben. Aber der Euro-Außenwert hat seither um 12 Prozent gegenüber dem US-Dollar verloren, entsprechend ist der Goldpreis in Euro gerechnet gestiegen.
Die ungewisse Zukunft des Euro – wie übrigens auch die einiger anderer ungedeckter Papiergeldwährungen – empfiehlt, einen Teil des Vermögens in (physischem) Gold zu halten.
Die konjunkturelle Verbesserung, die sich derzeit zeigt, und die nachlassenden Krisensorgen sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Probleme in der internationalen Kredit- und Geldarchitektur weiter anwachsen. Der Versuch, sie mit Tiefzinsen und dem Anwerfen der elektronischen Notenpresse zu lösen, wird nicht die Lösung bringen. Er wird den Goldpreis weiter in die Höhe treiben, nicht nur in US-Dollar gerechnet, sondern vermutlich vor allem auch in Euro gerechnet.

  Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.rottmeyer.de/gold-in-euro-ein-grosser-gewinn/

Schwellenländer: Dollarschulden könnten neue Finanzkrise auslösen


Der schwache Dollar und die niedrigen Zinsen verleiteten viele Unternehmen in den Schwellenländern dazu, Kredite auf Dollarbasis aufzunehmen. Nun könnte mit der Wiedererstarkung der US-Währung und den drohenden Zinserhöhungen bald schon eine neue Finanzkrise ausgelöst werden.

Ganze 2 Billionen Dollar sollen die Konzerne der Schwellenländer an Dollarkrediten offen haben, dies schätzt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Für den Internationalen Währungsfonds (IWF) ist das Grund genug, vor einer neuen Finanzkrise zu warnen. Zwar viel zu spät, aber doch noch vor dem großen Knall.

Denn die dortigen Unternehmen sind hauptsächlich welche, die im Rohstoffsektor tätig sind. Doch die Rohstoffpreise befinden sich im Keller, wodurch die Erlöse dementsprechend sinken. Gleichzeitig erstarkt schon der Dollar, wodurch die Kreditkosten immer weiter steigen. Dies ist eine sehr bedenkliche Entwicklung, an der die Geldpolitik der Fed und die freien Kapitalmärkte maßgebliche Schuld tragen.

Fehlende Regulationsmechanismen beim internationalen Kapitalverkehr führen dazu, dass sich so lange niemand Sorgen um die Entwicklungen macht, bis es dann endgültig zu spät ist. Hinterher, wenn ganze Volkswirtschaften in den Abgrund gerissen wurden, ist die Jammerei groß. Jene die draufzahlen sind dann zumeist die Teile der Bevölkerung, die gar nichts dafür können.

 Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.contra-magazin.com/2015/04/schwellenlaender-dollarschulden-koennten-neue-finanzkrise-ausloesen/

Donnerstag, 9. April 2015

Fünf Jahre Niedrigzinsen Private Sparer verlieren 190 Milliarden Euro




Fünf Jahre Niedrigzinsen Private Sparer verlieren 190 Milliarden Euro.

Die Null-Zinspolitik der Europäischen Zentralbank kostet deutsche Privathaushalte nach einer Studie Milliarden. Der deutsche Staat kann sich hingegen über kräftige Einsparungen freuen. Nach einer am Donnerstag veröffentlichten Analyse des genossenschaftlichen Zentralinstituts DZ Bank sind deutschen Sparern in den vergangenen fünf Jahren Zinseinkünfte in Höhe von 190 Milliarden Euro entgangen.

Die Studie untersucht, wie sich die niedrigen Zinsen seit dem Jahr 2010 finanziell auf die privaten Haushalte ausgewirkt haben. Sie vergleicht dazu das tatsächliche Zinsniveau mit dem langjährigen Durchschnittszins ohne außergewöhnliche Inflationsereignisse und größere Krisen. Dieses „Normalzinsniveau“ legt die Untersuchung bei 4,2 Prozent fest, dem Durchschnittszinsniveau in der Phase zwischen 1998 und Mitte 2009. Würde man also ein geringeres Normalzinsniveau zugrunde legen, ergebe sich auch ein niedrigerer Vermögensverlust durch die fehlenden Zinseinkünfte.

Doch wie die Studie konstatiert, haben die geringen Zinsen für die Bundesbürger auch Vorteile. So profitieren etwa die Schuldner: Sie sparen 78 Milliarden Euro, weil sie für Kredite weniger Zinsen zahlen müssen. Trotz dessen liegen die Zinsverluste deutlich höher als die Gewinne durch geringere Kreditzinsen, und so bleibt für die Bürger unter dem Strich ein deutlicher Verlust. Staat und Unternehmen profitieren hingegen, weil sie höhere Schulden haben.

  Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/private-sparer-verlieren-190-milliarden-euro-in-vergangenen-fuenf-jahren-13528997.html

Mittwoch, 8. April 2015

Kein Geld im Alter - Rentner leiden besonders unter der kalten Progression



Immer mehr Senioren müssen Steuern zahlen - und das jedes Jahr. Gerade arme Rentner werden stärker belastet: Sie leiden nicht nur unter der Steuerlast, sondern auch unter der kalten Progression. FOCUS Online erklärt, wer betroffen ist.

Immer mehr ärmere Rentner müssen Steuern zahlen. Seit Beginn des Jahres werden Renten Alleinstehender ab einer Höhe von monatlich 1191 Euro besteuert. Voriges Jahr lag die Grenze noch bei 1218 Euro. Grund ist, dass die Bundesregierung bis 2040 die Steuergrundlage bei Renten von Grund auf ändert. Auch die kalte Progression schlägt deshalb besonders hart zu. FOCUS Online beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was wird besteuert?

Es gibt zwei mögliche Grundlagen, die besteuert werden können: die Einzahlungen in die Rentenkasse während des Arbeitslebens oder später die ausgezahlte Rente selbst. Aus „Gründen der Generationengerechtigkeit“ hat die Bundesregierung zu 2005 beschlossen, diese Last Schritt für Schritt auf die Renten selbst zu verlagern. Beiträge zur Altersvorsorge werden hingegen schrittweise von Steuern befreit. Damit sollen die Menschen motiviert werden, fürs Alter vorzusorgen. Dieser Prozess wird 2040 abgeschlossen sein.

 Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/kein-geld-im-alter-rentner-leiden-besonders-unter-der-kalten-progression_id_4596376.html

Samstag, 4. April 2015

Schöne Osterfeiertage


Liebe Blogleser und Teampartner,

Ich hoffe, dass Ihr während der hektischen Feiertage die Zeit findet, in einer gemütlichen Atmosphäre zusammen mit Euren Lieben und Euren Freunden zu entspannen und die Ostertage zu geniessen.

Allen Teampartnern danke ich für Euer Vertrauen und für die lange Zeit, die ich mit einigen von Euch schon gegangen bin.

Ich wünsche Euch allen schöne Ostertage!