Samstag, 28. März 2015

Verdächtige Termingeschäfte - So steuern die Großbanken den Goldpreis


"Großbanken und Zentralbanken manipulieren den Goldpreis" - die Vorwürfe tauchen immer wieder auf. Sind das  Verschwörungstheorien oder steckt mehr dahinter? Ein Blick auf den Terminmarkt für Gold fördert Interessantes zutage.
Es ist eine Binsenweisheit: Papiergeld lebt nur vom Vertrauen der Menschen darauf, dass sie auch in den kommenden Jahren für dieses Schuldversprechen etwas kaufen können. Papiergeld ist eine Leistung, die in der Zukunft eben erst noch erbracht werden muss.
Jetzt wollen Finanzminister vor allem, dass ihre Staatsanleihen nachgefragt werden und nicht, dass die Menschen um sie einen großen Bogen machen - zugunsten des Aufbaus von Edelmetallschätzen.
Und wie sollten sich die Banken Geld beschaffen für ihre teilweise aberwitzigen eigenen Anlagen oder Kreditvergaben, wenn die Menschen ihre Anleihen nicht mehr kaufen würden oder ihre Bankeinlagen auf Girokonten und Sparbüchern nicht mehr sicher wähnten? Die Konkurrenzsituation von Papiergeld einerseits sowie Gold und Silber andererseits liegt damit klar auf der Hand.

Vermeintliche Verschwörungstheorien oder berechtigte Anklagen?

Schauen wir uns dazu einmal an, was am US-Warenterminmarkt vorgeht. Zunächst klären wir, was ein Goldfuture ist. Am US-Warenterminmarkt werden alle möglichen Rohstoffe bereits in der Zukunft gehandelt. So kann jeder Investor dort auf Termin auch Gold kaufen und verkaufen. Dabei steht ein Goldfuture für 100 Unzen Gold.

 Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.focus.de/finanzen/experten/thorsten_schulte/seien-sie-auf-der-hut-so-steuern-grossbanken-den-goldpreis_id_4569843.html

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