Dienstag, 10. März 2015

Ist das Hypo-Desaster eine Gefahr für das globale Finanzsystem?


Mit der Hypo Alpe Adria scheint sich ein Präzedenzfall entwickelt zu haben, der das internationale Finanzsystem offenbar ins Wanken bringen könnte. Auch wenn es sich hierbei "nur" um ein paar Milliarden Euro handelt, so sorgt die Verkettung via Kreditausfallsversicherungen für Angst auf den Finanzmärkten. Nicht umsonst wird sogar ein "Bail-in" angedacht, mit dem man die Anleger und Sparer zur Kasse bitten möchte.

Als das österreichische Finanzministerium und die Finanzausfsichtsbehörde FMA am 1. März mitteilten, dass die Heta Asset Resolution abgewickelt werde und ein Konkurs nicht auszuschließen sei, gab es auf den Finanzmärkten eine Schrecksekunde. Denn schon am nächsten Tag wurden fällige 25 Millionen Euro für ein Schuldscheindarlehen eines institutionellen Gläubigers nicht zurückbezahlt.
Die Heta Asset Resolution als "Bad Bank" der zwangsverstaatlichten Hypo Alpe Adria, dem ehemals sechstgrößten Kreditinstitut Österreichs, könnte nun zu einem Präzedenzfall werden. Denn nachdem die Republik schon 5,6 Milliarden Euro in die Hypo steckte, will sie kein Geld mehr für die Pleitebank aufwenden. Doch der Heta-Konkurs könnte weitere 20 Milliarden Euro (rund 6 Prozent des österreichischen BIP) kosten. Allerdings haftet das Bundesland Kärnten mit 10,7 Milliarden Euro für die finanziellen Verpflichtungen, wobei das Land damit selbst in die Zahlungsunfähigkeit schlittern würde.

Textquelle und kompletter Artikel ->   http://www.contra-magazin.com/2015/03/ist-das-hypo-desaster-eine-gefahr-fuer-das-globale-finanzsystem/

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen