Samstag, 21. März 2015

Es empfiehlt sich nicht, alles Geld zu den Banken zu tragen


Ein guter Weg, sein Portfolio möglichst stark zu diversifizieren, besteht darin, nicht alles Geld zu den Banken zu tragen. Es gibt mehrere Gründe, die dafür sprechen. Wenn es ganz hart auf hart kommt beispielsweise, plündern verzweifelte Regierungen auch schon mal Bankkonten.

Ein weiterer Grund, nicht alles zu den Banken zu tragen, ist der, dass das Bankwesen stark risikobehaftet ist – und diese Risiken werden nur noch größer, wenn Regierungen aus dem Ruder laufen, wenn Währungen abwerten und die Konjunktur gegen die Wand fährt.


Wie schrieb das Modern Survival Blog mit Blick auf den Umgang der Großbank in Sachen »Mindestreserveverpflichtung«:

»Das Schneeballsystem beginnt damit, dass sich die Bank Ihre Spareinlagen nimmt (von denen Sie vielleicht dachten, dass sie im Safe lagern) und den Großteil davon weiterverleiht. Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass die Bank für jeden Dollar, den Sie einzahlen, etwa zehn Dollar verleihen wird. Anders gesagt: Die Bank nutzt Ihr Angespartes, um Geld zu verleihen, und zwar deutlich mehr als das, was sie an Reserven hat. Auf diese Weise fährt sie gewaltige Gewinne ein. Das ist das System der Mindestreserve. Die Banken behalten nur einen Bruchteil des eingezahlten Geldes.«

Textquelle und kompletter Artikel -> http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/redaktion/es-empfiehlt-sich-nicht-alles-geld-zu-den-banken-zu-tragen.html

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