Freitag, 27. Februar 2015

Sparkassen denken offenbar über Negativzinsen nach - Folgt der nächste Tabubruch?


Die Sparkassen haben ein Problem. Das Problem heißt Negativzinsen. Seit die Europäische Zentralbank (EZB) im vergangenen Jahr das Tabu gebrochen und Negativzinsen auf Bankeneinlagen eingeführt hat, versinkt die heile Zinswelt im Chaos: Sparen wird zur Bankrotterklärung und für Banken werden die Einlagen ihrer Kunden zum Verlustgeschäft.

Daran haben vor allem die Sparkassen mächtig zu knabbern, immerhin horten die Kunden bei ihnen so viel Geld wie bei keinem anderen deutschen Geldinstitut. Umgekehrt bedeutet das, dass die Negativzinsen die Sparkassen besonders hart treffen. Doch wie wollen sie künftig profitabel sein, wenn die Konten ihrer Kunden mehr und mehr zur Belastung werden?
Andere Institute folgen dem Weg der EZB und greifen ebenfalls zu Negativzinsen. Die Deutsche Skatbank führte im Oktober 2014 als erste deutsche Bank einen Strafzins auf Tagesgeldkonto ein (Siehe: Sparer entsetzt – Strafzinsen auf Spareinlagen). Kurz darauf folgten die DZ Bank und die Commerzbank (siehe hier und hier). Zugleich warnte die Deutsche Bank, Strafzinsen auf Sparkonten würden bald Realität werden.
Die Sparkassen versuchten indes zu beschwichtigen und erklärten Strafzinsen für tabu. Negativzinsen auf Spareinlagen werde es bei den Sparkassen nicht geben, erklärte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon (wallstreet:online berichtete).
Aber so tabu scheinen Negativzinsen wohl doch nicht zu sein. Informationen des „Handelsblatts“ zufolge sollen die Sorgen inzwischen so groß sein, dass  negative Einlagezinsen für private Kunden intern bereits diskutiert werden.
 
„Fahrlässig, solche Optionen nicht auszuloten“

 Textquelle und kompletter Artikel -> http://www.wallstreet-online.de/nachricht/7415825-negativzinsen-sparkassen-denken-offenbar-negativzinsen-folgt-tabubruch

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