Montag, 23. Februar 2015

Regierung gegen Bitcoin


Bundesregierung stemmt sich gegen Erleichterungen für virtuelle Währungen. Weil Bitcoins & Co. völlig anonyme Zahlungen erlauben, könnten die Systeme leicht für Geldwäsche oder Terrorfinanzierung missbraucht werden. - Ist Fiat Money, also "Geld" nicht auch ein anonymes Zahlungsmittel?

Die Bundesregierung stemmt sich auf internationaler Ebene gegen eine Förderung von virtuellen Währungen wie Bitcoin. Nach Informationen der „Welt am Sonntag“ wird sich der Anti-Geldwäsche-Verbund FATF (Financial Action Task Force) kommende Woche mit der Frage beschäftigen, wie leicht Regierungen den Einsatz virtueller Währungen machen sollten. Dort hat sich eine Arbeitsgruppe mehrere Monate lang mit virtuellen Währungen beschäftigt. Kommende Woche will man sich nun auf eine Abschlusserklärung verständigen. Darin möchten die Vertreter der US-Regierung offenbar einige Punkte verankern, die das Kunstgeld befördern würden. Doch damit stoßen sie bei anderen FATF-Mitgliedern auf Widerstand, unter anderem bei Deutschland.

Der Streit dreht sich um Währungen, die vollkommen ohne staatlichen Einfluss geschaffen wurden und allein auf komplizierten Computeralgorithmen beruhen. Der mit Abstand bekannteste Vertreter ist der Bitcoin. Zuletzt machten diese Währungen eher negative Schlagzeilen, etliche Handelsplattformen verschwanden vom Markt oder kündigten die Schließung an.

Dennoch macht sich die US-Regierung weiter für eine Stärkung der virtuellen Währungen stark, wie es in Finanzkreisen heißt. Ihr Vorzug besteht unter anderem darin, dass grenzüberschreitende Zahlungen deutlich billiger sind als im klassischen Bankensystem.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/37582-regierung-gegen-bitcoin

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