Mittwoch, 25. Februar 2015

Die EU predigt Sparsamkeit und verschwendet Milliarden


Viele Länder Europas müssen dringend sparen, aber man könnte fast glauben, Brüssel habe davon noch nichts gehört. Vom Flughafen Berlin-Brandenburg bis hin zu Donkeypedia – zahlreiche Projekte verschlingen Steuergelder in Milliardenhöhe, ohne ihren Nutzen unter Beweis gestellt zu haben.

Sieht man sich einige der Projekte an, die die EU in den letzten zehn Jahren finanziell unterstützt hat, könnte man fast meinen, Brüssel verfüge über unbegrenzte Mittel. Als Folge der Finanzkrise von 2008 müssen europaweit Millionen Menschen in Armut existieren. Jeder dritte Grieche lebt unterhalb der Armutsgrenze, während die offizielle Arbeitslosenrate bei fast 30 Prozent liegt. Bei der Jugend des Landes beträgt dieser Wert sogar doppelt so viel! Auch Spanien ergeht es nicht viel besser. Dort findet fast ein Viertel der arbeitsfähigen Bevölkerung keine Anstellung.

Diese Probleme müssen unbedingt angegangen werden, dennoch verplempert die Europäische Union Milliardenbeträge für extravagante Projekte – Vorhaben, bei denen sich teilweise nicht einmal nach der Fertigstellung konkret überblicken lässt, wie es weitergehen soll. RT befasst sich mit sechs so genannten »weißen Elefanten«, die die EU finanziert und bei denen sich der europäische Steuerzahler mit Fug und Recht fragen kann, warum diese Projekte überhaupt angepackt wurden.

Flughafen Berlin-Brandenburg eröffnet schon noch – aber wann bloß?

Eigentlich ist Deutschland für seine Effizienz bekannt. Alle Welt deckt sich mit Autos und Hightech aus deutscher Fertigung ein. Beim sehnsüchtig erwarteten Flughafen Berlin-Brandenburg allerdings ist von der berühmten Produktivität nichts zu spüren.

Ursprünglich sollte der Flughafen 2011 eröffnen, aber über drei Jahre später herrscht auf dem Flugfeld weiterhin gähnende Leere und noch nicht ein Passagier wurde abgefertigt.

Dem Projekt geht das Geld aus. Hartmut Mehdorn, Geschäftsführer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB), erklärte im April 2014, man benötige zur Fertigstellung weitere 1,1 Mrd. Euro. Wie Der Spiegel errechnet hat, würden sich die Gesamtkosten dann auf 5,5 Mrd. Euro und fast doppelt so viel wie ursprünglich veranschlagt belaufen.

Textquelle und kompletter Artikel ->   http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/redaktion/die-eu-predigt-sparsamkeit-und-verschwendet-milliarden.html

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