Freitag, 12. Dezember 2014

Weihnachts-Crash?: New Yorks Börsen ordnen scharfe Kurs-Bremse an


Droht ein Weihnachts-Crash an den Rohstoff-Märkten? Die wilden Preisschwankungen der vergangenen Wochen lassen zumindest auf extrem nervöse Anleger und Investoren schließen. Jetzt hat die CME Group, die weltweit größte Börsengruppe für Derivate, mit Wirkung vom 21. Dezember Preisbremsen und Handelsstopps bei auffälligen Kursentwicklungen angekündigt.

Was wissen die Marktaufseher, was wir nicht sehen? Ganz einfach: Sie wissen, dass an Tagen – oder zu Tageszeiten – mit wenig Umsatz schon kleine Aufträge große Kursschwankungen auslösen können.

Dass der Goldpreis 50 Dollar am Tag nach unten gehämmert wird, oder die Öl-Notierungen an einem Freitag um zehn Prozent einbrechen, haben wir allein in den vergangenen Wochen gesehen.

Jetzt hat die Volatilität beim Gold ein Neun-Monatshoch erreicht, der Preis des gelben Edelmetalls ist auf den tiefsten Stand in diesem Jahrzehnt gefallen. Allein im Quartalsvergleich implodierte der Ölpreis um 36 Prozent. Kupfer ist so billig wie seit vier Jahren nicht mehr.

Der Commodity Index von Bloomberg mit 22 wichtigen Rohstoffen ist auf den niedrigsten Stand seit Mai 2009 gefallen. Das war die Zeit, in der die Finanzkrise in die Große Rezession überging. Und im Vergleich zu damals ist jetzt auch noch ein Ölpreis-Krieg im Gange, bei dem die USA sowie Saudi Arabien und der Rest der OPEC gezielt die Notierungen in den Keller treiben.

 Textquelle und kompletter Artikel -> http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/redaktion/weihnachts-crash-new-yorks-boersen-ordnen-scharfe-kurs-bremse-an.html

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