Mittwoch, 10. Dezember 2014

Stehen wir heute vor einer ähnlichen Katastrophe wie in den 1930er Jahren?


Am Ende des letzten G20-Gipfels warnte der britische Premierminister David Cameron, wir stünden am Abgrund einer weiteren globalen Rezession, und begründete dies u.a. mit der sich abzeichnenden Deflation, fallenden Preisen und einem zunehmenden Protektionismus. Diese Aufzählung ruft eine Art Déjà-vu hervor – nicht das Déjà-vu einer Großen Rezession, sondern das einer Großen Depression.

Damals war es das letzte Mal, dass man über Inflationsabbau ernsthaft besorgt war, und diese Besorgnis galt gleichermaßen praktisch jedem Aspekt der Wirtschaftsleistung, die auch heute wieder die Alarmglocken klingeln lassen: niedrige Zinsen, kaum Investitionen, geringes Produktivitätswachstum sowie eine chronische Arbeitslosigkeit.


Es ist klar, dieser Vergleich ist nicht leicht zu schlucken

Die Große Depression ist sozusagen die Messlatte für Wirtschaftskatastrophen schlechthin, mit der jeder wirtschaftliche Einbruch oder Rückgang verglichen wird. Aber mit den Jahren und der Erfahrung, dass die Vorhersagen eines allgemeinen Wirtschaftsaufschwungs sich immer mehr als verblassende Fata Morgana erweisen, ist die Große Depression es wert, genauer betrachtet zu werden.

Lässt sich die Große Depression der 1930er Jahre tatsächlich mit der Großen Rezession der 2010er Jahre vergleichen? Werfen wir einmal einen Blick auf die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts der USA, Großbritanniens und Kontinentalwesteuropas einmal von 1920 an und einmal von 2007 an, wobei das Basisjahr als Index dient.

Einige Unterschiede lassen sich erkennen 

Textquelle und kompletter Artikel ->   http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/neil-howe/stehen-wir-heute-vor-einer-aehnlichen-katastrophe-wie-in-den-193-er-jahren-.html


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