Dienstag, 16. Dezember 2014

Hochzinsanleihen: Gefährliche Sicherheit



Ramsch ist bei Anlegern heiß begehrt. Hochzinsanleihen mit schwacher Bonität erscheinen vielen als Ausweg aus der Niedrigzinsfalle, zumal die Ausfallraten niedrig sind. Doch wiegen Investoren sich in falscher Sicherheit?

Die Suche nach renditestarken, aber halbwegs sicheren Anlagen lässt manchen Investor verzweifeln. Vor allem konservative Anleger haben es schwer. Nachdem die Notenbanken die Zinsen quasi abgeschafft haben, bieten Anleihen mit bester oder doch zumindest guter Bonität kaum noch Rendite. Die Not der Investoren ist groß.

Kein Wunder, dass immer mehr Geld in Zinspapiere von bonitätsschwachen Staaten und Unternehmen fließt. Stolze 78,6 Milliarden Dollar sind insgesamt im laufenden Jahr in Anleihe-Indexfonds (ETFs) geflossen, fast jeder zweite Dollar ging in Indexfonds auf hochverzinsliche Bonds, wie der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock – in Deutschland  mit der ETF-Marke iShares vertreten – in seiner Jahresstatistik schreibt. Die Papiere bieten deutlich mehr Rendite als eine Bundesanleihe und amerikanische Staatsbonds, sind dafür aber auch riskanter.

Risiken und Nebenwirkungen von Hochzins-Anleihen
Was passiert, wenn Zinsen niedrig bleiben?
Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/anleihen/hochzinsanleihen-gefaehrliche-sicherheit/11122748.html

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