Dienstag, 9. Dezember 2014

BIZ-Prognose: Dollar-Dominanz könnte schnell herausgefordert werden

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) stellt in ihrem am Sonntag veröffentlichten Quartalsbericht eine brisante Frage: Wie kommt es, dass der Dollar seinen Anteil von über 60 Prozent an den globalen Devisenreserven halten kann, wenn der Anteil der USA an der wirtschaftlichen Gesamtleistung der Welt bereits unter 25 Prozent gefallen ist?

Die BIZ macht das, was sie einen »diffusen Dollar-Block« nennt, dafür verantwortlich. Und sie sagt vorher, dass der Wind ganz schnell gegen den Greenback drehen könnte. Die Basler Organisation listet in dem neuen Quartalsbericht eine Reihe von Ländern auf − darunter Brasilien, Hong Kong, Peru, die Türkei und Uruguay − die einen sehr hohen Anteil an ihren Devisenreserven in Dollar halten.

Sie tun dies, weil ihre eigenen Währungen sich mehr oder minder stark im Gleichschritt mit dem Greenback bewegen und daher ein relativ geringes Risiko besteht, wenn der Dollar schwankt.

Die addierte Wirtschaftsleistung dieser Länder im lockeren Dollar-Zonen-Verbund entspricht laut der BIZ ziemlich genau dem Anteil des Dollars an den globalen Devisenreserven: Rund 60 Prozent.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/redaktion/biz-prognose-dollar-dominanz-koennte-schnell-herausgefordert-werden.html

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