Freitag, 14. November 2014

Lagarde macht Pippilotta: IWF-Chefin will Schulden der EU wegzaubern


Wenn Zweijährige wollen, dass sie nicht gesehen werden, machen sie einfach die Augen zu. Wenn ausgewachsene Politiker und Chefs internationaler Organisationen horrende Schulden loswerden – aber nicht sparen – wollen, definieren sie einfach Schulden-Obergrenzen um.

Wie das geht, versucht uns jetzt IWF-Chefin Christine Lagarde vorzuschwindeln. Ihr Vorstoß lautet so: Die EU möge die vertraglich fixierte Höchstgrenze der Staatsverschuldung von 60 Prozent der Wirtschaftsleistung auf die tatsächlich zu beklagenden 95 Prozent anheben.

Abrakadabra – und weg sind sie: Die Schulden.

Das mag man bei allergrößtem Wohlwollen noch als originellen Vorschlag betrachten. Aber Steuerzahlern und Sparern, die später die Rechnung zu begleichen haben, kommt das mindestens wie zynische Magie vor, eher als Betrug mit Verfallsdatum.

Der Vorschlag von Lagarde ist nur ein Beispiel in einer bedrückenden Serie.

Je deprimierender die Stagnation der Wirtschaft im Euro-Raum, desto obskurer werden die Vorschläge von Politikern und selbst ernannten Experten, wie man dagegen vorgehen soll. Das sieht auch der Kolumnist und Blogger Christian Ortner auf seiner Webseite Ortneronline so.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/redaktion/lagarde-macht-pippilotta-iwf-chefin-will-schulden-der-eu-wegzaubern.html

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