Freitag, 14. November 2014

Geldanlage - Die Negativzinsen erreichen die Investmentfonds


Nach Unternehmen müssen nun auch Fonds dafür zahlen, wenn sie auf Bankkonten Geld parken. Das schmälert die Rendite für die Anleger. Doch der Negativzins wird nur auf den Kassenbestand eines Fonds erhoben.

Die Strafzinsen auf Bankeinlagen weiten sich aus. Immer mehr Banken reichen die negativen Zinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) an Großkunden wie Fonds oder Unternehmen weiter. Noch schwören Banken, Sparkassen und Volksbanken, dass Privatkunden verschont bleiben. Doch so ganz lässt sich das nicht ausschließen. Das räumte in dieser Woche Jürgen Fitschen, Ko-Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank und Präsident des Bankenverbandes, ein. Doch auch die kleinen Sparer sind betroffen, wenn Fonds oder Versicherer für ihre Kassenbestände negative Zinsen zahlen müssen. Denn diese Kosten verringern den Ertrag dieser Anlageformen, am Ende bleibt für den Kunden weniger übrig.

Von Strafzinsen sind derzeit vor allem Fondsgesellschaften betroffen. Sie lassen ihre Anlagen von sogenannten Depotbanken verwalten. Darunter sind Dienstleister zu verstehen, die für die Fonds die Wertpapiere verwahren und verwalten. „Einzelne Depotbanken geben den Negativzins der EZB für das Halten von Bankeinlagen weiter“, sagte eine Sprecherin des Fondsverbandes BVI.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/banken-reichen-negativzinsen-der-ezb-an-investmentfonds-13264705.html

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