Montag, 22. September 2014

Bundesbankchef Jens Weidmann sieht in den jüngsten Beschlüssen der Europäischen Zentralbank (EZB) eine gefährliche Weichenstellung der Notenbank.


Im EZB-Rat habe die Mehrheit signalisiert, "dass die Geldpolitik bereit ist, sehr weit zu gehen und neues Terrain zu betreten", sagte Jens Weidmann in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" (Montagausgabe). "Es geht nicht mehr nur darum, die Kreditvergabe anzukurbeln, sondern nötigenfalls auch auf direktem Weg Geld in die Wirtschaft zu pumpen", sagte Weidmann, der ebenfalls Mitglied des EZB-Rates ist.

Weidmann bezeichnete die aktuelle Ruhe an den Finanzmärkten als "trügerisch und sogar gefährlich". Zwar habe die Ankündigung, gegebenenfalls massiv Staatsanleihen zu kaufen, die Märkte beeindrucken können, sagte er. Sie nehme aber den Druck von den Regierungen der Eurozone, dringend nötige Reformen durchzuführen. "Bleiben die aber aus, könnten die Investoren ihre Risikoeinschätzung schnell wieder ändern", warnte der Bundesbankchef.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Reformen-verhindert-Bundesbankchef-Weidmann-sieht-EZB-auf-gefaehrlichem-Kurs-3887294

Samstag, 20. September 2014

Dow-Jones-Index und S&P 500 erreichen absurde Höchstwerte – während sich die Ultrareichen mit Gold eindecken


Hätten Sie’s gewusst: Die Ultrareichen haben im laufenden Jahr 243 Prozent mehr Goldbarren gekauft als vergangenes Jahr! Aber es heißt doch immer, dass die Aktienkurse weiter und weiterklettern werden, also warum kaufen die ganz Reichen Gold? Am Donnerstag schlossen Dow Jones und S&P 500 erneut auf Rekordhöhe.

Es scheint wie eine endlose Party und an der Wall Street sieht man derzeit sehr viele glückliche Gesichter. Aber mit etwas Scharfsicht erkennt man, dass wir exakt dasselbe blasentypische Verhalten während der Internetblase erlebt haben und genauso im Vorfeld der großen Finanzkrise von 2007. Der irrationale Überschwang, den man aktuell beobachten kann, kann nicht ewig anhalten. Und je größer die Blase wird, desto schmerzhafter wird ihr Platzen sein. Wer den richtigen Zeitpunkt zum Aussteigen abpasst, verdient normalerweise richtig gut an so einer Blase. Wer jedoch den richtigen Zeitpunkt verpasst und mit seinem Aktiendepot in den Keller rauscht, steht nachher nicht selten völlig blank da.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/michael-snyder/dow-jones-index-und-s-p-5-erreichen-absurde-hoechstwerte-waehrend-sich-die-ultrareichen-mit-gold.html

Donnerstag, 18. September 2014

Weltweit gibt es 2.325 Superreiche


Wer in Europa einen Milliardär treffen will, muss nach London, Moskau, Paris oder Istanbul. Dort leben nach einem neuen Überblick die meisten Superreichen.
 
Auch Hamburg ist mit 18 Milliardären ein Magnet für höchst vermögende Menschen. Wo immer die Superreichen auch sind, sie haben eines gemeinsam: Ihr Vermögen wächst und wächst.

2325 Menschen - eine Rekordzahl - besitzen ein Vermögen von 7,3 Billionen Dollar (5,64 Billionen Euro). Das geht aus einer am Mittwoch in Zürich veröffentlichten Studie der UBS in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsinformationsdienst Wealth-X hervor. Das ist ein Vermögens-Plus von zwölf Prozent. Die Summe entspricht dem doppelten Bruttoinlandsprodukt Deutschlands. Sie übersteigt den Wert der Firmen im Dow Jones Index.
Dabei werden die Reichen gerade in Europa immer reicher. Mit 2,375 Billionen Dollar haben die 775 Milliardäre die Nordamerikaner beim Gesamtvermögen überholt. Die meisten Superreichen in Europa leben in Großbritannien (130), gefolgt von Deutschland (123). Die höchste Milliardär-Dichte verzeichnet das Fürstentum Liechtenstein: Fünf Superreiche unter 37 000 Einwohnern.

Textquelle und kompletter Artikel ->  http://www.finanzen.net/nachricht/private-finanzen/Immer-mehr-Milliardaere-Weltweit-gibt-es-2-325-Superreiche-3877444

Womit mal wieder bestätigt wird, dass die Schere immer weiter auseinander klafft.
Aber zum Glück gibt es ja noch Alternativen und Lösungsmöglichkeiten.....

Freitag, 5. September 2014

Polit-Krieg um den Weg aus der Dauerkrise: Regnet bald Helikopter-Geld vom Himmel?


Zwischen Notenbanken und Regierungen bahnt sich in den USA und Europa ein schwerer Konflikt an. Er wird darüber entscheiden, ob unsere Wirtschaft und Gesellschaft mit exzessiven Schulden oder mit wogender Inflation gegen die Wand fahren. Eine Alternative zu diesem Szenario scheint vorerst nicht in Sicht.

Der Hintergrund dieses ausbrechenden Konflikts um den Weg aus der Dauermisere von Schulden, Dümpelwachstum und eskalierender sozialer Ungleichheit ist leicht zu erklären: Die Notenbanken haben seit der Finanzkrise mit Billionen von Dollar die Finanzwelt geflutet, in der Hoffnung, die schlaffe Konjunktur in Nordamerika und Westeuropa anzuschieben. Doch das ist nicht gelungen. Das Wachstum in der Euro-Zone ist gerade wieder zum Stillstand gekommen. In den USA ist das jüngst gemeldete Wachstum des Bruttoinlandsproduktes weit schwächer als es in den Statistiken der Regierung Obama aussieht.

Damit nicht genug. Während die Notenbanken ihr Ziel verfehlten, sind die schädlichen Nebenwirkungen der Niedrigzins-Politik und der biblischen Geldfluten astronomisch angestiegen: Die Enteignung von Sparern, himmelstürmende Wertpapierkurse, horrende Energie-Notierungen sowie weiterwachsende Schulden und stagnierende Volkswirtschaften gehören dazu. Ganz zu schweigen von den schwachen Arbeitsmärkten fast überall.

Textquelle und kompletter Artikel -> http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/markus-gaertner/polit-krieg-um-den-weg-aus-der-dauerkrise-regnet-bald-helikopter-geld-vom-himmel-.html